Einer von vielen Einsätzen für Feuerwehr Rüdesheim

Jugendlicher balanciert auf Nahe-Brücke in Norheim und stürzt ab

Ein 16-jähriger ist im Landkreis Bad Kreuznach von der Brüstung der Norheimer Auenbrücke gestürzt. Laut Feuerwehr fiel er vier Meter in die Tiefe, landete aber nicht im Wasser.

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"Jugendlicher Leichtsinn" nennt es der Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rüdesheim, Rouven Ginz. Ein 16-Jähriger war am Samstagabend auf der Brüstung der Norheimer Auenbrücke balanciert und abgestürzt. Er fiel nach Angaben des Feuerwehrsprechers vier Meter in die Tiefe und blieb verletzt auf der Böschung liegen.

Jugendlicher verletzt sich am Fußgelenk

Durch den Sturz habe sich der Jugendliche am Fußgelenk verletzt, sagte Ginz dem SWR. Er habe kein Verständnis für solche unüberlegten Aktionen, so der stellvertretende Wehrleiter weiter. "Aktuell besteht an der Nahe zwar keine Hochwassergefahr, aber die Nahe hat aufgrund der Schneeschmelze der vergangenen Tage doch eine höhere Fließgeschwindigkeit." Im kalten Wasser hätte der 16-Jährige abtreiben können.

Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr versorgten den Jugendlichen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht. Erst vor drei Wochen war ein Mann bei Bad Sobernheim in die Nahe gestürzt. Er konnte trotz einer großen Suchaktion bislang nicht gefunden werden.

Vier weitere Einsätze für Feuerwehr der Verbandsgemeinde Rüdesheim

Der Einsatz in Norheim war am Samstag nur einer von vielen für die Freiwillige Feuerwehr der VG Rüdesheim. So wurden die Feuerwehrleute auch wegen einer Ölspur in Oberhausen alarmiert - außerdem brannte Grünschnitt in Spabrücken.

Und in Argenschwang drohte der Gaucksgrabenbach überzulaufen. Das verhinderte die Feuerwehr, indem sie einen verstopften Gitterrost reinigte. Schließlich musste am späteren Samstagabend in Weinsheim noch eine Einsatzstelle ausgeleuchtet werden: Ein Mann war im dunklen Garten gestürzt und hatte sich verletzt.

Zuerst gar keine Einsätze für die Feuerwehr Rüdesheim - dann ganz viele

Das seien schon außergewöhnlich viele Einsätze gewesen, sagt Sprecher Rouven Ginz. Vor allem, da sie vom 1. bis zum 13. Februar kein einziges Mal hätten ausrücken müssen. Seit dem 13.2. jedoch schon 14 Mal.

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SWR

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