Polizei zieht Gerüstbauer aus dem Verkehr

Fünf Tonnen zu viel Ladung: Lkw auf A60 bei Mainz gestoppt

Eine Streife der Verkehrsdirektion Mainz staunte nicht schlecht: Vor ihr fuhr ein Transporter mit hoch aufgetürmten Gerüstteilen. Der Verdacht bestätigte sich: Der Lkw hatte viel zu viel geladen.

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Stand

Von Autor/in Christiane Spohn

Der Kontrolltrupp "Gewerblicher Güter- und Personenverkehr" entdeckte den überladenen Transporter am Mittwochmorgen auf der A60 bei Mainz. Er fiel den Polizisten sofort auf: Der Lkw war leicht schief und die Gerüstteile ragten hoch über die Ladefläche hinaus.

Polizei holt Lkw von der A60 herunter

Die Polizisten lotsten den Transporter des Gerüstbauers zur Ausfahrt Mainz-Weisenau und fuhren mit ihm von der A60 ab. Von dort ging es zu einer nahegelegenen Wiegestelle für Lkw.

Der Gerüstbauer musste seine Ladung auf zwei weitere Lkw umladen, bevor er weiter fahren durfte.
Die Fahrt für den Lkw war an der Wiegestelle erst einmal vorbei: Der Gerüstbauer musste erst seine Ladung auf zwei weitere Lkw umladen, bevor er weiter fahren durfte. Verkehrsdirektion Mainz

Und die Waage bestätigte das, was die Polizisten gesehen hatten: Der Transporter brachte insgesamt 12,58 Tonnen auf die Waage. Laut Polizei ist er maximal für 7,49 Tonnen zugelassen.

Ladung auf zwei weitere Lkw verteilt

Der Gerüstbauer hatte also mehr als fünf Tonnen an Gerüstteilen zu viel auf den Transporter geladen. Das Unternehmen musste die Ladung auf zwei weitere Lkw umladen, bevor der Transporter weiterfahren durfte.

Überladen ist gefährlich für Straßenverkehr

Das Gerüstbau-Unternehmen und sein Fahrer bekommen jetzt laut Polizei "empfindliche Bußgelder". Denn es sei sehr gefährlich, Fahrzeuge zu überladen. "Wenn nicht die zulässigen Ladungsgewichte eingehalten werden, kann das das Fahr- und Bremsverhalten eines Fahrzeugs erheblich beeinträchtigen", so die Verkehrsdirektion Mainz. Wer sich nicht daran halte, sei eine Gefahr für den Straßenverkehr und provoziere Unfälle.

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