Wie gewohnt bezieht sich das Motiv des Zugplakettchens auf das Motto der Kampagne. In Mainz lautet es für 2026: "Die Hofsänger im Gold'nen Mainz, seit 100 Jahr'n die Nummer 1." Das Zugplakettchen ist nach Angaben des Mainzer Carneval-Vereins eine "Hommage an eine echte Mainzer Institution: die Mainzer Hofsänger". Die Gesangsgruppe feiert 2026 ihr 100-jähriges Bestehen.
Zugplakettchen sollen Rosenmontagszug finanzieren
Auch mit Hilfe der Zugplakettchen finanziert der MCV den Rosenmontagszug. Sie gelten für Teilnehmer als Eintrittskarte zum Zug und kosten pro Stück sechs Euro. Die Zugplakettchen werden in Budenheim hergestellt. Sie werden ab dem 11. November verkauft.
Anders als in den vergangenen Jahren will der MCV die Zugteilnehmer strenger kontrollieren. Grund dafür sind zum einen die gestiegenen Kosten für die Organisation des Zuges. Zum anderen hat der MCV angekündigt, den Rosenmontagszug zu verkleinern. Nach Angaben eines Sprechers hatten bisher viele Teilnehmer vor allem von Fußgruppen kein Zugplakettchen.
MCV informiert auch über 11.11.
Der Mainzer Carneval-Verein hat neben dem Zugplakettchen auch das Programm für den 11.11. auf dem Schillerplatz vorgestellt. Das närrische Grundgesetz wird diesmal von der Präsidentin der Freischützen-Garde und dem Präsidenten der Husarengarde verlesen. Die Garden feiern ihr 125- bzw. 75-jähriges Bestehen.
Zutritt am Schillerplatz nur mit gültigen Tickets
"Wir machen an diesem einen Tag für kurze Zeit das närrische Fenster auf", freut sich MCV-Präsident Hannsgeorg Schönig. Wie in den vergangenen Jahren kommt man nur mit Eintrittskarten auf das Veranstaltungsgelände. Sie wurden bereits verlost. Sollten gegen Mittag Kapazitäten frei werden, können Restkarten bei der MCV-Geschäftsstelle gekauft werden. Zudem gilt wieder ein Glasverbot.
Auf der Bühne gibt es von 11 bis 20 Uhr Programm. Unter anderem treten die Hofsänger, die Humbas und Oliver Mager auf.