Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat bei seiner Abschiedsrede am Mittwoch Bezug auf Goethes Gedicht "Willkommen und Abschied" genommen. "Und die Abschiedsrede hatte es in sich", berichtet SWR- Hauptstadtkorrespondent Enno Osburg. Denn der Abschied könne bei Goethe mit einer Prügelstrafe verbunden sein - "also eine vielleicht nicht ganz zufällige Symbolik". Schnieders Mitarbeitende hätten ihn mit Standing Ovations verabschiedet, so Osburg – was alles andere als üblich sei. Merz dagegen gehe geschwächt in den Herbst. Denn: Von der CDU-Basis, also von denen, die ihn gewählt hätten, "hören wir nicht mehr viel Unterstützung".