Teuerstes Neubauprojekt des Landes

Neue Trierer Hauptfeuerwache wird pünktlich fertig

Rund ein Jahr nach dem Spatenstich wächst der Neubau der Hauptfeuerwache gegenüber den Kaiserthermen. Ende 2027 soll das 145 Millionen Euro teure Projekt fertig sein.

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Von Autor/in Lara Dudek

60 Bauarbeiter arbeiten täglich mit drei Kränen, jeder Menge Beton und Stahl auf Triers größter Baustellen - der künftigen Zentrale der Trierer Rettungskräfte. Sie soll die neue Hauptfeuerwache mit Rettungswache und Integrierter Leitstelle an der Südallee in Trier beherbergen.

Im vorderen Teil der Baustelle vorne an der Südalles ziehen sich die Betonwände nach oben. Der Baukran steht im Hintergrund.
Der Neubau der Hauptfeuerwache mit der Rettungswache grenzt direkt vorne an die Südallee an. Dort, wo aktuell erste Säulen aus dem Boden schießen, soll später im vorderen Teil des Gebäudes das Foyer seinen Platz haben. Bild in Detailansicht öffnen
Die Baustelle der neuen Feuerwehrhauptwache mit Kränen an der Südallee.
Das Herzstück der Hauptfeuerwache und Rettungswache: Hier entsteht die Durchfahrtshalle. In diesem Gebäudekomplex findet später der Tagesbetrieb der Feuerwehr statt. Von hier aus kann dann auch im Notfall direkt auf die Südallee gefahren werden kann. Bild in Detailansicht öffnen
Der hintere Teil des Geländes der Baustelle an der Südallee.
Im hinteren Bereich der Baustelle soll es zukünftig mehrere Werkstätten wie eine Schlosserei und eine Schreinerei geben. In einem Übungshof wird es parallel zur täglichen Betrieb auch regelmäßige Übungen geben. Bild in Detailansicht öffnen
Im Untergeschoss der Baustelle an der Südallee der neuen Feuerwehrhauptwache.
In dieser Halle werden später die Feuerwehrfahrzeuge und Rettungswagen parken. Die Fahrzeughalle wurde vor allem so gebaut, dass auch die neusten Lkw genügend Platz haben und nicht gedrängt gestellt werden müssen. Bild in Detailansicht öffnen
Die Baustelle der neuen Feuerwehrhauptwache an der Südallee.
Von der Hauptzufahrt geht es dann über die Rampe in die Fahrzeughalle. Daran angesiedelt ist einmal die 80 Meter lange und 60 Meter breite Hauptwache und der Rettungswache und die 60 Meter lange und 19 Meter breite Gebäude Integrierte Leitstelle. Bild in Detailansicht öffnen

Die Arbeiten an dem Megaprojekt gingen zügig voran. Aktuell liege man gut im Zeitplan, erzählt Projektleiterin Martina Piry vom Hochbauamt der Stadt Trier. Im Januar habe man mit dem Massivbau begonnen. Mittlerweile komme der Rohbau aus dem Boden, rage über den Bauzaun. An vielen Stellen sei man auch schon am Ausbau des Erdgeschosses.

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In den zwei Untergeschossen und dem Erdgeschoss der Hauptfeuerwehrwache finden sich später vor allem Werkstätten und Stellplätze für die Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst. Auch die Durchfahrtshalle entsteht hier. In den oberen Geschossen des Gebäudes wird mehr am Schreibtisch gearbeitet. Hier sind auch Wohn- und Aufenthaltsräume für die Feuerwehrleute und Rettungskräfte vorgesehen.

baustelle an der Südallee neue Feuerwehrhauptwache
So hoch wie der Klinkerturm am Stadtbad: Noch fällt es eher schwer sich vorzustellen, wie hoch und groß der Gebäudekomplex nach Fertigstellung sein wird. Denn aktuell fehlen auf dem Rohbau zwei Etagen, die noch gebaut werden. Damit wird das Gebäude höher als das benachbarte Stadtbad. Bis zum Ende des Jahres soll der Bau soweit fertig sein, dass man die endgültige Höhe und Größe erkennen kann.

Neue Hauptfeuerwache wird so hoch wie Turm des Stadtbads

Seine finale Höhe hat der Gebäudekomplex noch lange nicht erreicht. Zwei Etagen werden in den nächsten Monaten noch gebaut. Voraussichtlich Ende des Jahres werde der Rohbau seine endgültige Höhe erreichen und damit so hoch wie der Klinkerturm des benachbarten Stadtbades sein, so die Projektleiterin.

Teuerstes Neubauprojekt des Landes

Mit dem Neubau wachse auch die Wahrnehmung in der Bevölkerung, erwartet der Leiter der Trierer Berufsfeuerwehr, Andreas Kirchartz. Läuft alles nach Plan, sollen Feuerwehr, Rettungsdienst und Integrierte Leitstelle schon Ende 2027 in den Neubau einziehen können.

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Nach Angaben der Stadt liegen die Kosten für das Projekt bei rund 145 Millionen Euro. Damit ist es das teuerste Neubauprojekt in Rheinland-Pfalz. Auch hier liege man aktuell im Plan und hoffe es auch bis zum Ende hin halten zu können, so Andreas Kirchartz.

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Lara Dudek