60 Bauarbeiter arbeiten täglich mit drei Kränen, jeder Menge Beton und Stahl auf Triers größter Baustellen - der künftigen Zentrale der Trierer Rettungskräfte. Sie soll die neue Hauptfeuerwache mit Rettungswache und Integrierter Leitstelle an der Südallee in Trier beherbergen.
Die Arbeiten an dem Megaprojekt gingen zügig voran. Aktuell liege man gut im Zeitplan, erzählt Projektleiterin Martina Piry vom Hochbauamt der Stadt Trier. Im Januar habe man mit dem Massivbau begonnen. Mittlerweile komme der Rohbau aus dem Boden, rage über den Bauzaun. An vielen Stellen sei man auch schon am Ausbau des Erdgeschosses.
Umbau kostet Millionen Leben im Kaufhaus: Aus Trierer Kaufhof werden Wohnungen und Läden
In der Trierer Innenstadt stehen gleich zwei ehemalige Galeria Kaufhof/Karstadt Filialen leer. Ein Investor hat eines der Häuser gekauft. Und hat mit dem Gebäude große Pläne.
In den zwei Untergeschossen und dem Erdgeschoss der Hauptfeuerwehrwache finden sich später vor allem Werkstätten und Stellplätze für die Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst. Auch die Durchfahrtshalle entsteht hier. In den oberen Geschossen des Gebäudes wird mehr am Schreibtisch gearbeitet. Hier sind auch Wohn- und Aufenthaltsräume für die Feuerwehrleute und Rettungskräfte vorgesehen.
Neue Hauptfeuerwache wird so hoch wie Turm des Stadtbads
Seine finale Höhe hat der Gebäudekomplex noch lange nicht erreicht. Zwei Etagen werden in den nächsten Monaten noch gebaut. Voraussichtlich Ende des Jahres werde der Rohbau seine endgültige Höhe erreichen und damit so hoch wie der Klinkerturm des benachbarten Stadtbades sein, so die Projektleiterin.
Teuerstes Neubauprojekt des Landes
Mit dem Neubau wachse auch die Wahrnehmung in der Bevölkerung, erwartet der Leiter der Trierer Berufsfeuerwehr, Andreas Kirchartz. Läuft alles nach Plan, sollen Feuerwehr, Rettungsdienst und Integrierte Leitstelle schon Ende 2027 in den Neubau einziehen können.
Neues Angebot des SWR Studios Trier Nachrichten aus der Region Trier jetzt auf WhatsApp lesen
Das SWR Studio Trier ist jetzt auch auf dem Messenger-Dienst WhatsApp aktiv. Dort finden Sie regionale Nachrichten von Mosel und Saar, aus der Eifel, Hunsrück und Hochwald.
Nach Angaben der Stadt liegen die Kosten für das Projekt bei rund 145 Millionen Euro. Damit ist es das teuerste Neubauprojekt in Rheinland-Pfalz. Auch hier liege man aktuell im Plan und hoffe es auch bis zum Ende hin halten zu können, so Andreas Kirchartz.