Ursprünglich war es geplant, die Stadt in zehn verschiedene Zonen einzuteilen - in sogenannte Waben. Autofahrern sollte es nicht mehr möglich sein, von der einen direkt in die nächste Zone zu fahren, ohne an den Pollern anzuhalten. Eine Konsequenz aus der Amokfahrt vom Dezember 2020.
Wabenkonzept wirft zahlreiche Probleme auf
Bei der Umsetzung hat sich dann nach Angaben der Stadt Trier herausgestellt, dass dieses sogenannte Waben-Konzept zu umständlich ist. Es würde besonders Rettungswagen, Anlieger und Lieferverkehr vor Herausforderungen stellen. Diese müssten nämlich durch mehrere Zonen und hätten so an Pollern lange Wartezeiten.
Es gibt laut der Stadt Trier weitere Nachteile. Zum einen sei das ursprüngliche Konzept sehr teuer und zum anderen dauere die Umsetzung sehr lang.
Stadt Trier ließ neues Sicherheitskonzept prüfen
Im September 2023 beauftragte der Stadtrat die Verwaltung dann ein neues Konzept prüfen zu lassen. Dieses sieht in der Innenstadt einen inneren und einen äußeren Ring aus Pollern vor. Der innere Ring umfasst den Hauptmarkt, den Domfreihof und den Stockplatz. Der äußere Ring umfasst vor allem die Zufahrtsstraßen zur Innenstadt, wie beispielsweise die Neustraße oder die Konstantinstraße.
Dieses Konzept sei von einer Sicherheitsfirma in Zusammenarbeit mit der Polizei und der Feuerwehr erstellt worden, so die Stadt. Insgesamt würden dadurch sieben Pollerstandorte wegfallen. Dabei soll es eine Kombination aus festen und versenkbaren Pollern, sowie Blumenkübeln und Stadtmobiliar geben. Auch das neue Konzept biete die bestmögliche Sicherheit und sei zudem günstiger und zeitsparender.
Trierer Stadtrat muss noch abstimmen
Das neue Konzept sei bisher aber nur eine grobe Planung, so die Stadt Trier. Der Stadtrat muss diesem neuen Konzept noch zustimmen. Das soll in der letzten Sitzung vor der Sommerpause Ende Juni passieren.