Miriam Arndts verlor am 3. Juni 1998 beim Zugunglück von Eschede, bei dem 101 Menschen starben, ihre Mutter. Erst zwanzig Jahre danach beginnt sie mit ihren beiden Schwestern, die jüngste selbst Überlebende des Unfalls, über die familiären Auswirkungen der Katastrophe zu sprechen ...
Dieses Feature lebt von seiner zärtlichen emotionalen Intelligenz. Die Durchdringungstiefe des Traumas durch die drei Schwestern ist bemerkenswert und frei von jedem Jargon. Das Schlimmste, was einem passieren kann, wird hier besprochen. Eine radikale Verweigerung des Schweigens. Eine Sendung wie ein großer Trost.
NDR/RBB 2019
Weitere Themen aus der Sendung
Feature 100 und Mama – Die Reise von drei Schwestern zu ihrer toten Mutter
Die Mutter stirbt bei dem Zugunglück von Eschede. 20 Jahre später sprechen die drei hinterbliebenen Töchter das erste Mal darüber. Ein Feature wie ein großer Trost.
Von Miriam Arndts