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Dreizehn Kugeln – Gewalt und Korruption in Rio de Janeiro

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Von Autor/in Gudrun Fischer

In manchen Stadtteilen von Rio eskaliert die Gewalt. Eine von vielen kriminellen Organisationen sind sogenannte Milizen. Vor allem korrupte Ex-Polizisten, die gute Kontakte in die brasilianische Politik haben, sind dort vertreten. Sie fordern Schutzgeld, kassieren überhöhte Gebühren für Gas oder Internet und kämpfen mit anderen Banden um ihr Revier.

Die Menschen leben in Angst vor Schießereien. 2018 wurde die Stadträtin Marielle Franco erschossen, die gegen Polizeigewalt kämpfte und sich für Frauenrechte einsetzte. Seit dem Mord an ihr hat sich einiges verändert.

Brasilien: Bulldozer-Gesetz gegen die Umwelt

Genehmigungen für Bergbau- und Infrastrukturprojekte sollen künftig einfacher erteilt werden. Indigene Frauen haben zum Widerstand aufgerufen - und hoffen auf ein Veto von Präsident Lula. Anne Herrberg berichtet

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