Feature

Erst die Katze – dann der Mensch. Über die Mechanismen des globalen Pharmamarkts

Teilen

Stand

Von Autor/in Martina Keller

Mehr als eine Milliarde Menschen im globalen Süden leidet an Wurmkrankheiten. Die Folgen: Unter anderem Blutarmut und Entwicklungsstörungen bei Kindern. Für Hunde und Katzen gibt es längst ein wirksames Mittel: Emodepsid. Aber für Menschen wurde seit Jahrzehnten kein neuer Wirkstoff entwickelt. Haustiere im reichen Norden sind profitabler als kranke Menschen im Süden.

Eine Wissenschaftlerin am Schweizer Tropeninstitut hat gegen viele Widerstände an Emodepsid geforscht. Im Herbst 2025 startete in Tansania die entscheidende Zulassungsstudie. Doch es gibt noch andere vernachlässigte Tropenkrankheiten.

WDR/DLF/SWR 2025

Weitere Informationen zum Thema

Feature Erst die Katze – dann der Mensch. Über die Mechanismen des globalen Pharmamarkts

Für Hunde und Katzen gibt es ein wirksames Mittel gegen Wurmkrankheiten, für Menschen wurde jahrzehntelang nichts Neues entwickelt. – Eine Frage des Profits für die Pharmaindustrie.

Von Martina Keller

Feature SWR Kultur

Erstmals publiziert am
Stand
Autor/in
Martina Keller