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Flora Hene, Eichstetten
Ihre Kinder gab sie in fremde Hände, um deren Leben zu retten. Sie bot sich statt ihrer Schwester an und starb.
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Margot Wicki-Schwarzschild, Kaiserslautern
Ein Foto rettet ihr Leben – mit Mutter und Schwester kann sie nach schwerer Zeit in französischen Lagern zurückkehren.
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Else Kahn, Stuttgart
Die Frau des Kantors trennte sich von ihrem einzigen Kind, um es zu retten.
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Georg Müller, Kornwestheim
Was bleibt an Erinnerung von einem depressiven Menschen, der von den Nazis ermordet wurde?
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Sigmund Gideon, Horb-Rexingen
Der Viehhändler muss miterleben wie seine Familie durch den Terror der
Nazis auseinanderbricht. -
Sofonias Theuß, Steinheim
Erinnerungen an einen Soldaten, der sich selbst einen Pazifisten nannte.
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Julius Wertheimer, Kaiserlautern
Der Mediziner wird am 10. November 1938 schwer misshandelt und in den Selbstmord getrieben.
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Joachim Brunner, Weingarten
Er verkaufte Knöpfe und Hosengummis und kandidierte für die SPD im Gemeinderat. Kurz vor Kriegsende verlor er im KZ Mauthausen sein Leben.
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Viktor Weiss, Landau
Der Stadtrat holte 1911 den Zeppelin nach Landau und setzte sich für bedürftige Familien ein.
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Claus Rosenthal, Kehl
Die Flucht nach Frankreich als 13-Jähriger schützte ihn nicht vor der Deportation nach Schlesien, wo er seinen Vater sterben sah.
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Anny Salomon, Mainz
Mit ihrem Mann führte sie in Mainz das traditionsreiche Schuhhaus Manes. Von den Nazis beraubt, fehlte ihr das Geld zur Flucht.
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Pfarrer Jakob Schwalb, Dahn
Der Geistliche predigte gegen Hitler. Von den Misshandlungen im Gefängnis 1933 sollte er sich nie wieder erholen.
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Rudolf Nachmann, Baden-Baden
Von den USA aus versuchte er vergeblich, das Leben seiner Familie zu retten.
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Erika Sinauer, Freiburg
Die Juristin, Tochter des jüdischen Rechtsgelehrten Moritz Sinauer, konnte ihren Beruf ab 1933 nicht mehr ausüben. Sie kam in Auschwitz um.
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Karl-Heinz Scheurer, Wittlich
Er war ein elternloses Kind und sozial auffällig, Ärzte deklassierten ihn als erbkrank.
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Franz Klauser, Überlingen
Der Hausdiener am Überlinger Spital St. Ulrich wurde wegen seiner Homosexualität verhaftet und starb 1944 im KZ.
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Wilhelm Kleissle, Konstanz
Im Kinderwagen schmuggelte der Zeuge Jehovas religiöse Texte über die Grenze.
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Nathan Schweid Nord, Ludwigshafen
Als 15-Jähriger wanderte er allein nach Palästina aus.
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Ella Gross, Bingen
Die 52-Jährige traute sich im Jahr 1939 nicht, ein neues Leben als Haushaltshilfe in England zu beginnen.
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Therese Loewy, Freiburg
Die gebildete Frau entzog sich der Deportation nach Gurs, indem sie den Freitod wählte.
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Selma Händler, Ludwigshafen
Die junge Musikerin flüchtete und erkrankte schwer. Ihr Leben endete in Russland.
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Fredy Rosenberg, Kehl
Er emigriert mit 14 nach Frankreich und wandert später nach Argentinien aus.
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Karl-Heinz Klausmann, Schriesheim
Mit 16 begann seine Flucht – das Kind jüdischer Eltern stirbt sieben Jahre später als Résistance-Kämpfer.
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Carola Tuteur, Kaiserslautern
Alleine mit ihrem Bruder, versucht sie zu entkommen und scheitert.
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Max Held, Wertheim
Boykott und Ächtung entzogen dem Kaufhausbesitzer nicht nur die Lebensgrundlage, sondern auch soziale Anerkennung und jeglichen Mut.
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Berta Maurer, Konstanz
Die Zeugin Jehovas überlebte Gefängnis und mehrere Konzentrationslager.
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Siegmund Herzog, Worms
Dem Geschäftsinhaber wurde systematisch die Lebensgrundlage geraubt. Nur seine Tochter überlebte.
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Adolf Korn, Worms
Wie viele deutsche Juden vertraute der Bäcker viel zu lange dem deutschen Rechtssystem und dem deutschen Staat.
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Joseph Sondheimer, Worms
Der Geschäftsmann hatte schwer unter den Ausschreitungen des Pogroms am 9./10.11.1938 zu leiden.
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Hans Durlacher, Kippenheim
Ein Schulheft und ein Gebetbuch sind die einzigen Gegenstände, die an den Schüler erinnern, der in Auschwitz ermordet wurde.