SWR Kultur Moderatoren

Rainer Volk

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Rainer Volk

Zum Radio kam ich, sozusagen, „zwangsweise“. Denn der Hörfunk (oder das Fernsehen) gehörte damals zu den Praktika-Stationen der Deutschen Journalistenschule, die ich als „Schüler“ besuchte. Das war in meinem Fall der Bayerische Rundfunk. Und obwohl ich Rheinland-Pfälzer bin, durfte ich bleiben. Anfangs als Hilfskraft, dann als „Freier“, schließlich gut 20 Jahre als festangestellter Redakteur.

Generell ist der aktuelle Journalismus toll, weil man morgens nie weiß, was der Tag bringt. Beim Radio gilt das noch mehr als bei den Printmedien. Live-Radio ist ein Hochseil-Akt. Gelegentlich gibt es Unfälle, aber es ist immer spannend. Darüber hinaus ist Radio wie Basteln: Ich mag die Arbeit an Feature-Beiträgen, an der Montage von O-Tönen, Geräuschen, Stimmen und Musik – die Arbeit mit der Sprache.

Altersbedingt setzt mich die Redaktion vor allem als „Chef vom Dienst“ ein. Wahrscheinlich, weil man Erfahrung schätzt – auch die Fähigkeit, Themen einzuordnen. Deshalb bin ich seltener „am Mikro“. Immerhin langt es noch zu Moderationen des SWR2 Journal am Mittag, was mich sehr freut.

Nahostkonflikt Die Palästinenser und ihr Staat – Eine Geschichte des Scheiterns

Seit über 100 Jahren kämpfen die Palästinenser um einen eigenen Staat. Doch die Probleme sind vielfältig.

Das Wissen SWR Kultur

Porträt zum 150. Geburtstag Konrad Adenauer – Der erste Bundeskanzler und seine Bedeutung heute

Am 5. Januar 1876, vor 150 Jahren, wurde Konrad Adenauer geboren. Er gab der Bundesrepublik nach Krieg und NS-Zeit Orientierung: West-Bindung, Aussöhnung mit Frankreich und Israel.

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Geschichte Die Kirchen im Kalten Krieg – Wegbereiter des Mauerfalls

Christen zwischen Ost und West: Wie Kirchenvertreter im Kalten Krieg Brücken bauten und für Verständigung kämpften – und somit beitrugen, den Ost-West-Konflikt zu überwinden.

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80 Jahre Kriegsende Hitlers Nachfolger – Admiral Dönitz und der Mai 1945

Als Hitler am 30. April 1945 im Berliner Führerbunker Suizid begeht, bildet der Wehrmachts-Admiral Karl Dönitz eine neue Regierung. Er sieht nicht ein, dass die Deutschen den Krieg verloren haben.

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75 Jahre ARD Die ARD und die Politik – Ringen um Unabhängigkeit

Die ARD hat sich vor 75 Jahren auch gegründet, um die Sender gegenüber der Politik zu stärken. Später muss das Verfassungsgericht die ARD immer wieder vor politischer Einflussnahme schützen. In den letzten Jahren ist die Situation eher schwieriger als einfacher geworden.

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Porträt Vom Häftling zum Diktator – Adolf Hitler von 1925 bis 1933

Kurz vor Weihnachten 1924 kommt der gescheiterte Putschist Adolf Hitler aus der Haft frei. Für seinen zweiten Anlauf zur Macht findet er entscheidende Unterstützer.

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Jahrestag Hamas-Angriff Wie Israel zum Staat wurde – Die Vorgeschichte des Nahostkonflikts

Als David Ben Gurion am 14. Mai 1948 Israel für unabhängig erklärte, glich die Region einem Pulverfass: Gefechte, Überfälle auf Siedlungen, Massaker an den jeweils anderen.

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Geschichte Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold – Demokratische Bewegung seit 1924

In der Weimarer Republik fanden sich am 22. Februar 1924 Sozialdemokraten, Mitglieder der Zentrumspartei, der liberalen DDP und Gewerkschafter zusammen zum "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold". Dessen Hauptaufgabe: die Demokratie gegen Nationalsozialisten, Kommunisten und Monarchisten zu verteidigen.

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Energiekrise Die Ölkrise 1973 – Als Energie knapp und politisch wurde

Die autofreien Sonntage – Sinnbild der Ölkrise Ende 1973. Der Schock, nicht genug Energie zu haben, saß tief. Deutschland setzte dann auf Atomstrom und Russland als Gaslieferant.

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Geschichte Die Badische Revolution 1848 – Auftakt zur liberalen Demokratie

"Völkerfrühling" nennen Historiker die Aufstände in Europa im März und April 1848. Besonders rebellisch waren die Bürger in Baden. Sie kämpften gegen Unterdrückung und für Freiheit.

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Medien 70 Jahre BILD-Zeitung – Zwischen Boulevard und Hetze

BILD polarisiert mit Skandalen, Sex und Boulevard. 1952 von Axel Springer gegründet, kämpft das Blatt heute gegen den Bedeutungsverlust.

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NS-Verbrechen Klaus Barbie – Grausamer Nazi und US-Agent

Klaus Barbie war als "Schlächter von Lyon" berüchtigt, ein besonders grausamer Gestapo-Folterer. Nach dem Krieg diente er dem US-Geheimdienst und wurde erst mit einem Trick geschnappt.

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Extremismus Rechtsterrorismus in Deutschland – Von der Nachkriegszeit bis heute

Am Jahrestag des rechtsextremen Anschlags in Hanau mit neun Opfern fragen viele, ob Staat und Gesellschaft Nazi-Terror lange verharmlost haben.

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SWR