Seit 1918 das Osmanische Reich zerbrach, gab es viele Anläufe, einen Staat der Palästinenser zu gründen – erfolglos. Stattdessen erlebten die Menschen der Region eine Abfolge von Krisen.
Auf Teilungspläne der Großmächte folgte die Gründung Israels; Milizen und Terror-Gruppen versprachen "Befreiung" von einer Besatzung. Arabische Nachbarländer mischten sich ein, Friedensabkommen hielten nicht lange. Gewalt führte zu mehr Gewalt – jüngstes Beispiel: der Gazastreifen.
So scheint das Projekt eines Palästinenser-Staats utopisch – wenngleich es weiter Ideen gibt, wie er aussehen könnte und etwa 160 Staaten ihn inzwischen formell anerkannt haben.