Am 18. Januar 1996 starben sieben Kinder und drei Erwachsene bei einem Brandanschlag auf eine Unterkunft für Geflüchtete in Lübeck. Bis heute ist unklar, wer für die Tat verantwortlich ist. Der Verdacht fiel auf einen Hausbewohner. Den Indizien, die auf einen Anschlag Rechtsextremer hinwiesen, wurde kaum nachgegangen.
Der 18. Januar hat das Leben der von dem Anschlag betroffenen Menschen für immer verändert. Für die Tat wurde nie jemand verurteilt. Was bedeutet das 30 Jahre später für die Überlebenden und für die Stadt Lübeck? Gibt es noch eine Chance auf Gerechtigkeit?
DLF Kultur 2026
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Feature Unsere Asche wird weiter brennen – Der Brandanschlag in Lübeck 1996
Für den tödlichsten Brandanschlag der 1990er Jahre wurde kein Täter ermittelt und verurteilt. Was bedeutet das 30 Jahre später für die Überlebenden und die Stadt Lübeck?