Der Zentrums-Abgeordnete Josef Joos greift den Domprediger Bruno Doehring von der Deutschnationalen Volkspartei an, weil er gegen Katholiken hetze und der Zentrumspartei Linkslastigkeit vorwerfe.
Nach Tumulten und dem Ausschluss mehrerer Abgeordneter durch Reichstagspräsident Paul Löbe (SPD) fährt Josef Joos mit einem Plädoyer für Gewaltlosigkeit fort. Er fordert eine politische Kultur, die keine "Zerstörungsinstinkte" beim Mob auf der Straße wecke, sondern ihre Arbeit tue.
Redner
- Josef Joos (Zentrum)
- Paul Löbe (Reichstagspräsident, SPD)
5. Wahlperiode. 1931/32