4.6.1986 Walter Wallmann (CDU) wird erster Bundesumweltminister
4.6.1986 | Infolge des Reaktorunglücks von Tschernobyl schuf die Bundesregierung eine neue Behörde: das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
Geschichte verstehen – Hintergründe, Jahrestage und Analysen historischer Ereignisse von der Antike bis zur jüngsten Vergangenheit.
4.6.1986 | Infolge des Reaktorunglücks von Tschernobyl schuf die Bundesregierung eine neue Behörde: das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.
18. und 19.5.1986 | An Pfingsten 1986 demonstrieren Zehntausende gegen den Bau der Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Der Rundfunkjournalist Ulrich Böken war vor Ort.
Eine fehlgeleitete Politik und wenig Mut zu Neuerungen hat Deutschland seit der Wiedervereinigung herunter gewirtschaftet. Das sagt der Sozialhistoriker Hartmut Berghoff.
Zum ersten Mal sind in Westhofen Stolpersteine verlegt worden. Sie erinnern an die jüdische Familie Michel. Die Nazis hatten sie im Holocaust ermordet - nur Tochter Ella überlebte.
28.4.1986 | Am 26. April 1986 explodierte um 1.24 Uhr Ortszeit der Reaktor im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe dem Ort Prypjat in der Ukraine.
Dass immer mehr Menschen in der NSDAP-Datenbank recherchieren, hält Kulturwissenschaftlerin Aleida Assmann für eine „richtige Wende in unserer Situation des gemeinsamen Erinnerns.“
Sechs Tage lang waren Flößer aus dem Schwarzwald auf Saar und Mosel unterwegs, um auf das immaterielle Kulturerbe - die Flößerei - aufmerksam zu machen. In Koblenz ist die Reise zu Ende gegangen.
Wie reagierten die Menschen im April 1986 auf den bis heute schwersten Unfall in der zivilen Nutzung der Kernenergie? Das beleuchtet Volker Heise in seiner ARD-Doku „Tschernobyl 86“.
Für die katholische Kirche St. Stephan in Mainz gestaltete der jüdische Künstler, der nach dem Holocaust nie wieder für Deutschland hatte arbeiten wollen, neun blaue Fenster.
Sie machen Recherchen oder Objektautopsien, dennoch bleibt ihre Arbeit häufig unsichtbar: „Als Provenienzforscherinnen und -forscher arbeiten wir im Verborgenen“, sagt Ruth von dem Bussche vom Arbeitskreis Provenienzforschung.
Wie wird Sexarbeit in der Kunst gezeigt? Von Manets „Olympia“ bis heute zeigt sich: Bilder erzählen weniger Realität als Macht, Moral und Blick.
Keine Ikone, aber ein junger Mann voller Mut und Klarsicht – dieses Bild zeichnet der Historiker Volker Ullrich von Helmuth James Graf von Moltke, dem Vordenker des „Kreisauer Kreises“.
Am 29. März 1946 wurde der Auschwitz-Überlebende Shmuel Dancyger von einem Stuttgarter Polizisten erschossen. Eine Ausstellung im Württembergischen Kunstverein erinnert an die Tat.