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Deutsche Migrantinnen in Island – Die unbekannte Geschichte der Esja-Frauen nach 1949

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Nach dem Zweiten Weltkrieg warb Island etwa 300 Frauen aus Norddeutschland zur Landarbeit an, die mit dem Schiff "Esja" über den Atlantik gebracht wurden.

Viele dieser "Esja-Frauen" blieben, heirateten einen Isländer, lernten die Sprache, gründeten Familien.

In einer Gesellschaft, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg Migration kaum kannte, passten sie sich an. Das wird heute kritisch gesehen: Viele Frauen verloren einen Teil ihrer deutschen Identität.

Einige der Nachkommen vermissen diesen Teil ihrer Wurzeln und haben begonnen, danach zu suchen.

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