Nach dem Zweiten Weltkrieg warb Island etwa 300 Frauen aus Norddeutschland zur Landarbeit an, die mit dem Schiff "Esja" über den Atlantik gebracht wurden.
Viele dieser "Esja-Frauen" blieben, heirateten einen Isländer, lernten die Sprache, gründeten Familien.
Das Audio zu dieser Sendung ist auch im Podcast von Das Wissen zu finden – in ARD Sounds und auf vielen weiteren Plattformen.
In einer Gesellschaft, die kurz nach dem Zweiten Weltkrieg Migration kaum kannte, passten sie sich an. Das wird heute kritisch gesehen: Viele Frauen verloren einen Teil ihrer deutschen Identität.
Facebook-Gruppe: Afkomendur þýsku landnemanna | Deutsche in Island
Einige der Nachkommen vermissen diesen Teil ihrer Wurzeln und haben begonnen, danach zu suchen.