Lange Zeit war Japan bekannt für seine hohe Zahl von Suiziden. Dann machte ein Gesetz die Verhinderung von Selbsttötungen zu einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe.
Mit Erfolg: Binnen zwei Jahrzehnten sank die Zahl der jährlichen Fälle um fast die Hälfte. Etwa in der besonders betroffenen Nordregion Akita, wo Beamte, Journalisten, Priester, Aktivisten und Familienangehörige eng kooperierten.
Sorgen bereiten noch die hohe Zahl von Suiziden unter Teenagern sowie Suizide durch Mobbing und Überarbeitung.