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Pim Fortuyn – Wegbereiter des Rechtspopulismus in Europa

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Von Autor/in Andrea Lueg

Der niederländische Politiker Pim Fortuyn galt als tabuloser Polemiker, eine schillernde und widersprüchliche Persönlichkeit: Er trug gerne Pelz, erklärte die multikulturelle Gesellschaft für gescheitert, wollte einen Kalten Krieg gegen den politischen Islam und forderte als Homosexueller mehr Toleranz.

Pim Fortuyn war ebenso populär wie verhasst – ein Vorbild für etliche rechtspopulistische Bewegungen in Europa. Kurz vor der Parlamentswahl, am 6. Mai 2002, wurde Pim Fortuyn von einem Umweltschützer in Hilversum erschossen.

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