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Pol Pot und Rote Khmer – Wie der Terror Kambodscha bis heute prägt

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Von Autor/in Jennifer Johnston | ARD-Studio Singapur

Vor 100 Jahren wurde Pol Pot als Saloth Sar geboren. Unter seiner Führung löschten die kommunistischen Roten Khmer vor 50 Jahren fast ein Viertel der kambodschanischen Bevölkerung brutal aus. Das Ziel des Regimes: ein Agrarstaat, in dem Besitz keine Rolle spielt und alle Menschen gleich sind.

Choeung Ek Killing Fields in Phnom Penh  Kambodscha, ein Ort der politisch motivierten Massenmorde der Roten Khmer, heute eine Gedenkstätte. Die Aufschrift in Kambodschanisch und Englisch: Killing Tree Against Which Executioners Beat Children
Choeung Ek Killing Fields in Phnom Penh / Kambodscha, ein Ort der politisch motivierten Massenmorde der Roten Khmer, heute eine Gedenkstätte. Die Aufschrift in Kambodschanisch und Englisch: Killing Tree Against Which Executioners Beat Children picture alliance / Zoonar | Marco Brivio

Die Folgen sind bis heute im Land zu spüren; eine Aufarbeitung findet nur begrenzt statt. Ein tief verwurzeltes kollektives Trauma prägt Generationen, die demografische Struktur wurde nachhaltig verändert und die wirtschaftliche sowie soziale Entwicklung blieb jahrzehntelang hinter den Möglichkeiten zurück.

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Die Industriestaaten überweisen jährlich weit über Hundert Milliarden Euro in den globalen Süden. Doch dort lenken korrupte Politiker viel Geld in ihre Taschen.

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