Vor 100 Jahren wurde Pol Pot als Saloth Sar geboren. Unter seiner Führung löschten die kommunistischen Roten Khmer vor 50 Jahren fast ein Viertel der kambodschanischen Bevölkerung brutal aus. Das Ziel des Regimes: ein Agrarstaat, in dem Besitz keine Rolle spielt und alle Menschen gleich sind.
Die Folgen sind bis heute im Land zu spüren; eine Aufarbeitung findet nur begrenzt statt. Ein tief verwurzeltes kollektives Trauma prägt Generationen, die demografische Struktur wurde nachhaltig verändert und die wirtschaftliche sowie soziale Entwicklung blieb jahrzehntelang hinter den Möglichkeiten zurück.