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Tee in der Weltgeschichte (2/2) – Teekriege und die Macht der Tee-Nationen

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Von Autor/in Gábor Paál

Als zu Beginn des 19. Jahrhunderts das Silber knapp wird, bezahlen die Briten ihren Tee in China indirekt mit Opium – das geht nicht gut. Der Opiumkrieg mit dem chinesischen Kaiserreich verändert einiges. Indien wird zum Teegarten der Welt und neuartige Schnell-Segelboote rasen über die Weltmeere, immer auf der Jagd nach dem frischesten Tee.

Unterschätzt wird oft die Rolle der Vereinigten Staaten als Tee-Nation. Sie haben sich nach der Unabhängigkeit keineswegs vom Tee losgesagt und dem Kaffee zugewandt. Sie sind nur vom Schwarzen zum Grünen Tee umgeschwenkt.

Weltmeister im Teetrinken sind heute aber die Ostfriesen. Die Ostfriesische Teekultur gehört inzwischen zum immateriellen Welterbe. Doch wie kam das eigentlich? Die Geschichte, die die Quellen erzählen, klingt etwas anders als die, die man sich in Ostfriesland erzählt.

Was auch wenige wissen: Im Zweiten Weltkrieg spielte Tee eine wichtige psychologische Rolle für die britischen Soldaten an der Front und galt als heimliche "Waffe" gegen die Nazis.

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Ein typischer Teegarten in der indischen Provinz Darjeeling. Große Bäume spenden den notwendigen Schatten. Der Teeanbau geht hier auf das Jahr 1841 zurück, als der britische Botaniker Archibald Campbell mit chinesischen Teesamen seine ersten Experimente durchführte. Gábor Paál Bild in Detailansicht öffnen
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An Deck der Cutty Sark in Greenwich/London. Gábor Paál Bild in Detailansicht öffnen
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Boston Tea Party 1773 - Aufstand gegen das Mutterland Großbritannien Mary Evans Picture Library Bild in Detailansicht öffnen
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