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Tschernobyl – Die Folgen für Menschen und Tiere in der Sperrzone

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Von Autor/in Susanne Petersohn | ARD-Studio Kiew

Was sind die Folgen der größten nuklearen Katastrophe unserer Zeit? Das erforschen Wissenschaftler, nachdem am 26. April 1986 in Tschernobyl Reaktor 4 explodiert war. Einige wenige arbeiten sogar innerhalb der Sperrzone, in der auch eines der radioaktiv am stärksten verseuchten Gewässer der Welt liegt.

Tschernobyl ist damit ein Labor von globaler Bedeutung. Hier lässt sich über Jahrzehnte verfolgen, wie sich radioaktive Kontamination in Natur, Wasser, Tier- und Pflanzenwelt auswirkt.

Doch seit Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine kommen so gut wie keine internationalen Forscher mehr.

Archivradio-Gespräch 26. April 1986: Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und die Folgen

Erste Nachrichten, ängstliche Spargelbauern, eine hitzige Bundestagsdebatte und: Eskalation in Wackersdorf – Tonaufnahmen aus den Wochen nach der Reaktorkatastrophe 1986.

28.4.1986 Das Reaktorunglück in Tschernobyl wird bekannt

28.4.1986 | Am 26. April 1986 explodierte um 1.24 Uhr Ortszeit der Reaktor im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe dem Ort Prypjat in der Ukraine.

29.4.1986 Erste internationale Reaktionen auf den Reaktorunfall in Tschernobyl

29.4.1986 | Nach Bekanntwerden des Reaktorunfalls in Tschernobyl war das Informationsbedürfnis groß. Die ARD lieferte Informationen aus den betroffenen Ländern.

29. und 30.4.1986 Berichterstattung in der DDR über das Reaktorunglück in Tschernobyl

29. und 30.4.1986 | Auch die Medien in der DDR berichteten über die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl. Hier ein Gespräch der DDR-Wissenschaftler Günther Flach und Karl Lagius.

6.5.1986 Nach der Giftwolke aus Tschernobyl: Was darf man noch essen?

6.5.1986 | Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl war die Verunsicherung groß. Was hat die Giftwolke angerichtet? Kann man bei Regen raus? Den Salat aus dem Garten essen?

14.5.1986 Bundestagsdebatte zu Tschernobyl und Atomkraft

14.5.1986 | Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl ist am 14. Mai 1986 Thema im Bundestag. Die Debatte ist für 2 Stunden angesetzt und dauert doppelt so lang.

14.5.1986 Stellungnahme von Gorbatschow nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl

14.5.1986 | In der ersten öffentlichen Stellungnahme der Sowjetunion nach dem Reaktorunglück in Tschernobyl reagierte Michail Gorbatschow auf die Kritik des Westens.

18. und 19.5.1986 Großdemo gegen die Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf

18. und 19.5.1986 | An Pfingsten 1986 demonstrieren Zehntausende gegen den Bau der Wiederaufarbeitungsanlage in Wackersdorf. Der Rundfunkjournalist Ulrich Böken war vor Ort.

4.6.1986 Walter Wallmann (CDU) wird erster Bundesumweltminister

4.6.1986 | Infolge des Reaktorunglücks von Tschernobyl schuf die Bundesregierung eine neue Behörde: das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

12.12.1986 Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter zum Umgang mit der Atom-Angst

12.12.1986 | Der Psychoanalytiker Horst-Eberhard Richter spricht über den Umgang mit der Angst nach der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl.

Energie Atomkraft-Revival durch Minireaktoren? So sicher ist die Technik

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl hat klar gemacht, wie gefährlich die Technologie sein kann. Doch in Zeiten des Klimawandels gibt es wieder mehr Atomkraft-Befürworter. Sind Minireaktoren eine Alternative zu Gas und Öl?
Dr. Thomas Walter Tromm, Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

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Kernkraft Sicherheit der AKW in Europa: Könnte sich Tschernobyl wiederholen?

40 Jahre nach dem GAU in Tschernobyl wird in Europa weiter Atom-Strom erzeugt – mit neuen, aber auch alten Kernkraftwerken. Als sie gebauten wurden, galten noch andere Sicherheitsstandards – ist das heutzutage eine Gefahr?
Martin Gramlich im Gespräch mit Dieter Majer, Nuklearingenieur

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Kernkraft Tschernobyl: Das passiert mit der beschädigten Schutzhülle um den Reaktor

Eigentlich sollte er verhindern, dass radioaktive Stoffe nach draußen gelangen – der riesige Stahlbogen um das AKW Tschernobyl. Doch durch russische Angriffe im Krieg gegen die Ukraine wurde er beschädigt. Wie sieht es aktuell dort aus?
Martin Gramlich im Gespräch mit Jan Vande Putte, Strahlen- und Nuklearexperte bei Greenpeace

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Umwelt 40 Jahre Tschernobyl: Darum gibt es immer noch kontaminierte Lebensmittel

Am 26. April 1986 kommt es in Tschernobyl zur Nuklearkatastrophe mit Folgen für ganz Europa. Eine radioaktive Wolke zog damals auch über Deutschland und hinterließ Spuren, auch in Getreide, Obst und Gemüse – bis heute hat das Auswirkungen.
Martin Gramlich im Gespräch mit Sabine Schütze, SWR-Umweltredaktion

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Radioaktive Spuren 40 Jahre nach Tschernobyl: Wie belastet sind Pilze und Wildschweine noch?

Auch lange nach der Katastrophe von Tschernobyl sind im Südwesten noch immer Lebensmittel radioaktiv belastet. Welche Regionen besonders betroffen sind - und worauf zu achten ist.

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Seit dem GAU von Fukushima ist Atomkraft für Deutschland passé. Host Lisa Krauser aus dem Saarland fragt sich, warum der Nachbar Frankreich nicht ans Aussteigen denkt.

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Susanne Petersohn | ARD-Studio Kiew