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Veteranen in Deutschland – Zwischen Ehre, Trauma und Symbolpolitik

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Von Autor/in Sven Ahnert

Am 15. Juni 2025 ehrt Deutschland erstmals seine Veteranen. Während in Ländern wie den USA ehemalige Soldaten als Helden gefeiert werden, bleibt der Umgang in Deutschland distanzierter. Befürworter sehen die Ehrung als überfällig, Kritiker warnen vor militärischer Symbolpolitik. Jahrzehntelang spielte die Figur des Veteranen in der deutschen Gesellschaft kaum eine Rolle – doch ändert sich das nun?

Der neue Gedenktag wirft ein Schlaglicht auf den Umgang mit ehemaligen Soldaten und die Frage, welche Bedeutung ihnen in Zeiten wachsender sicherheitspolitischer Herausforderungen zukommt.

Zeitenwende Wie die Bundeswehr sich für den Ernstfall wappnet

Marode und kaputtgespart – die Bundeswehr gilt nur bedingt als einsatzfähig. Angesichts der russischen Drohungen soll sich das ändern. Landesverteidigung ist wieder wichtig.

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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius wünscht sich einen Mentalitätswechsel bei den Deutschen. Sie sollen "kriegstüchtig" werden. Und tatsächlich: Angesichts des russischen Kriegs floriert die Rüstungsindustrie, die Bundeswehr erfährt eine neue Wertschätzung.

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Am 10. Juni 1982 demonstrieren in Bonn eine halbe Million Menschen gegen die NATO. Es ist der Höhepunkt der deutschen Friedensbewegung. Heute ist es ruhiger um sie geworden. Wo stehen deutsche Pazifisten angesichts des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine?

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Psychologie Posttraumatische Belastungsstörungen – Welche Therapien helfen können

Gewalt, Mobbing, Missbrauch, Unfälle oder Kriegserlebnisse: Erfahrungen, die wir nicht verarbeiten können, machen krank bis hin zur PTBS.

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Militär Trauma Afghanistan – Bundeswehr-Soldaten nach dem Einsatz

Viele Afghanistan-Rückkehrer fühlen sich vom Bundeswehr-Einsatz psychisch belastet und zu wenig unterstützt. Bei manchen triggert der Ukraine-Krieg traumatische Erinnerungen.

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12.11.1955 Bundeswehr startet mit 101 Soldaten

12.11.1955 | 1950 gab Bundeskanzler Konrad Adenauer den Anstoß zum Aufbau einer eigenen Armee. Das geschah zunächst geheim, denn die Alliierten hatten ein Wörtchen mitzureden. Den Auftrag gab er dem CDU-Politiker Theodor Blank. Sein Job war ziemlich verklausuliert, er leitete die "Dienststelle für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen", im allgemeinen Sprachgebrauch einfach "Amt Blank" genannt. Daraus wurde später das Bundesverteidigungsministerium.
Die Gründung der Bundeswehr ist offiziell erst möglich, als am 5. Mai 1955 das Besatzungsstatut aufgehoben und die Bundesrepublik ein souveräner Staat wird. Ein halbes Jahr später treten die ersten 101 Soldaten in Bonn ihren Dienst an. Unter ihnen auch ehemalige Generäle der Wehrmacht wie Hans Speidel und Adolf Heusinger. Heusinger kommt im Beitrag auch zu Wort, ebenso wie Theodor Blank, der inzwischen erster Bundesverteidigungsminister ist.
Das Datum, der 12. November 1955, war bewusst gewählt. Es ist der 200. Geburtstag des preußischen Generals Gerhard von Scharnhorst. Scharnhorst hatte Anfang des 19. Jahrhunderts das Heer reformiert, die Adelsprivilegien abgeschafft und die allgemeine Wehrpflicht eingeführt. Auf ihn geht somit das Konzept vom Bürger in Uniform zurück. An seinem Ehrentag also treten die ersten Soldaten ihren Dienst an.
Der Name "Bundeswehr" existiert zwar schon, ist aber offenbar noch nicht etabliert ist. WDR-Reporter Hans Jesse spricht von den Deutschen Streitkräften.

31.5.1996 Öffentliche Gelöbnis der Bundeswehrsoldaten

31.5.1996 | 1996 initiiert Bundesverteidigungsminister Volker Rühe ein großes öffentliches Gelöbnis in Berlin. Seitdem gibt es diese Feiern regelmäßig.

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Sven Ahnert
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