- Wann fängt der Winter 2025 an?
- Kalendarischer und meteorologischer Winteranfang – was ist der Unterschied?
- Was ist der phänologische Winteranfang?
- Was passiert am Winteranfang?
- Wie verändert der Klimawandel den Winter?
Wann fängt der Winter 2025 an?
Offiziell beginnt der Winter 2025 sozusagen zweimal, weil es einen meteorologischen und einen kalendarischen Winteranfang gibt.
- Meteorologisch gesehen fängt der Winter 2025 am 1. Dezember an – wie jedes andere Jahr auch. Dieses Jahr ist das ein Montag.
- Der astronomische oder auch kalendarische Winteranfang ist dieses Jahr rund drei Wochen nach dem meteorologischen: am Sonntag, 21. Dezember, um 16:03 Uhr mitteleuropäischer Zeit.
Was ist der Unterschied zwischen kalendarischem und meteorologischem Winteranfang?
- Der meteorologische oder auch klimatologische Winterbeginn ist immer zur selben Zeit: am 1. Dezember. Der Winter endet dann wieder am 28. oder 29. Februar – je nachdem, ob es sich um ein Schaltjahr handelt oder nicht. Nach dieser Betrachtung ist der Winter also jedes Mal drei Monate lang. Das ist wichtig für die Vergleichbarkeit von Wetterdaten.
- Der kalendarische Winteranfang wird auch astronomischer Winteranfang genannt und fällt meist auf den 21. oder 22. Dezember. Zu diesem Zeitpunkt ist die sogenannte Wintersonnenwende, das heißt es ist der kürzeste Tag (und die längste Nacht) des Jahres. Ab dann werden die Tage also wieder länger. Das wird für uns meist aber erst im Laufe des Januar deutlich spürbar.
Vom meteorologischen und kalendarischen Winterbeginn lässt sich noch ein dritter Zeitpunkt unterscheiden.
Was ist der phänologische Winteranfang?
In der Pflanzenwelt fängt der Winter nicht jedes Jahr am gleichen Tag an. Sondern es hängt davon ab, wie weit die Pflanzen mit ihrer Entwicklung gerade sind. Genau darauf schaut die Phänologie – und deswegen kann der phänologische Winteranfang Jahr für Jahr zu einem anderen Zeitpunkt sein. Grundsätzlich beginnt der Winter mit dem Ende der Vegetationszeit Anfang November und endet mit der Haselblüte Mitte Februar.
Typische Anzeichen für den Beginn des phänologischen Winters laut DWD (Deutscher Wetterdienst): Die Stiel-Eiche und die spätreifenden Apfelbäume verlieren ihre Blätter, die Europäische Lärche ihre Nadeln.
Was passiert am Winteranfang?
Der Winter ist eine von vier Jahreszeiten und erstreckt sich vom Ende des Jahres in das nächste. Die Natur kommt in dieser Zeit zur Ruhe. Viele Bäume und Pflanzen verlieren ihre Blätter, einige heimische Tiere gehen in den Winterschlaf. Die Tage sind kurz und kalt, die Temperatur kann häufiger unter den Gefrierpunkt sinken.
Im Südwesten Deutschlands ist der Winter oft grau und trüb, es gibt häufig Nebel oder auch mal Eis und Schnee. In den Winter fällt auch die Advents- und Weihnachtszeit. Weihnachtsmärkte und Lichterketten sorgen in dieser Zeit vielerorts in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz für eine stimmungsvolle Atmosphäre.
Wie verändert der Klimawandel den Winter?
Durch den menschengemachten Klimawandel wird der Winter insgesamt immer wärmer und feuchter. Allerdings können die Temperaturen laut Klimaforschern sehr stark schwanken und es ist mit extremen Kälteeinbrüchen zu rechnen. Wegen eines zu erwartenden Polarwirbels wird für den Winter 2025 sogar über einen "Jahrhundertwinter" mit arktischen Temperaturen spekuliert. Meteorologen bezweifeln das, weil es aufgrund des Klimawandels grundsätzlich immer wärmer wird.
Die Erderwärmung durch den Klimawandel wirkt sich auch auf die Jahreszeiten aus. Pflanzen wie Hasel, Kirsche oder Apfel blühen immer früher, immer eher beginnt der Frühling – und dadurch wird der Winter immer kürzer.