Poröse Aschepartikel speichern Wasser
Das hat mehrere Gründe: Vulkanasche besteht meistens aus sehr porösen Partikeln, z. B. kleine Stücke von Bims – also Glasgehäuse, in denen sich Löcher befinden. Dort, wo es nicht so viel regnet, z. B. auf den östlichen Kanarischen Inseln, kann sich die Feuchtigkeit über Nacht aus den Wolken am Boden niederschlagen und wird tagsüber in diesen porösen Partikeln gespeichert. So steht das Wasser den Pflanzen tagsüber sehr viel länger zur Verfügung als wenn es auf polierte Sandkörner träfe; da würde die Feuchtigkeit schnell versickern.
Silikatschmelze setzt Nährstoffe für die Pflanzen frei
Asche, also Partikel unter 2 Millimetern oder auch größere Partikel, die wir Lapilli nennen, besteht vor allem aus Glas. Das ist abgeschrecktes Magma, abgeschreckte Silikatschmelze. Das ist nicht sehr stabil und wird durch das Grundwasser leicht "angelöst", um es vereinfacht auszudrücken. Dabei werden sehr viele für das Wachstum von Pflanzen wichtige Elemente frei.
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