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Was heißt "moralisieren"? – Der Zeigefinger in der Sprache

Gábor Paál im Gespräch mit der Linguistin Maria Becker

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Ob es um Flüchtlingspolitik geht oder um Klimaschutz: Wenn unterschiedliche Werte aufeinandertreffen, wirft die eine dem anderen gerne vor zu "moralisieren". Wer moralisch argumentiert, gilt als "Gutmensch" oder "woke".

Die Sprachforscherin Maria Becker spürt Moralisierungen auf: in der Politik, im Journalismus, in der Wissenschaft – sogar in KI-generierten Texten. Doch woran lässt sich Moralisierung festmachen? Und wie unterscheidet sie sich von legitimen moralischen Appellen?

Wissenschaftsphilosophie Moralisieren in der Wissenschaft – Bedrohte Forschungsfreiheit?

Die Klage, man dürfe "nicht mehr alles sagen", hat längst die Wissenschaft erreicht. Besonders sensibel wird es bei Themen wie Israel, Klima und vor allem: Genderforschung.

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Gespräch mit
Maria Becker
Das Gespräch führte
Gábor Paál
Gábor Paál