Bei fettem Essen dauert die Verdauung länger
Zunächst landen Schnitzel, Pommes und Mayo im Magen. Man würde sich also die Magenverweildauer ansehen. Die ist in der Tat für verschiedene Nahrungsmittel sehr unterschiedlich. Pommes und Mayo sind relativ fett; und je fetter etwas ist, desto länger liegt es im Magen. Es können in diesem Fall durchaus fünf bis sechs Stunden sein, die die Magensäure braucht, um die Vorarbeit zu leisten. Dann würde das Schnitzel mit den Pommes schon im etwas zerlegteren Zustand in den Dünndarm kommen.
Im Dünndarm kommen Verdauungsenzyme aus Bauchspeicheldrüse, Leber und Galle dazu. Im Dünndarm können Sie noch mal mit etwa drei bis vier Stunden rechnen. Das ist auch sehr davon abhängig, wie schnell Ihre Darmperistaltik ist und ob es tagsüber passiert oder ob Sie bereits schlafen, denn nachts ist der Darm etwas langsamer.
Nach acht bis neun Stunden kommt es wieder raus
Insgesamt sind Sie also mit etwa acht bis neun Stunden dabei. Das kann aber durchaus beschleunigt werden, wenn Sie zum Beispiel Reize von außen haben, die den Darm sehr stark stimulieren. Das heißt Aufregung oder auch Infekte oder gewisse Medikamente.
Gesundheit Wie kann die Ernährung bei Krebs helfen?
Je nachdem, welche Krebserkrankung man hat, setzt man unterschiedliche Schwerpunkte. Aber prinzipiell würde man immer – wenn man nicht gerade eine Erkrankung hat, die den Magen sehr stark in Mitleidenschaft zieht – eine Kost wählen, die aus sehr viel Gemüse und Obst besteht. Die Aktion "5 a Day", also fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag, ist da sehr wichtig. Von Jürgen Herbers | Text und Audio dieses Beitrags stehen unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
Ernährung Ist Zuckerkonsum bei einer Krebserkrankung schädlich?
Beim Zucker muss man immer schauen, um welchen Zucker es sich handelt. Natürlich sind industrialisierte Zucker wie der Haushaltszucker nicht so sinnvoll, wenn man Zuckerhunger hat. In dem Fall sollte man versuchen, natürliche Zucker zu essen, die nicht so hoch verarbeitet sind, etwa Fruchtzucker in der Marmelade oder Honig. Von Jürgen Herbers | Text und Audio dieses Beitrags stehen unter der Creative-Commons-Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.