Geschichte

Wie verbreitet waren Kreuzigungen im Römischen Reich?

Teilen

Stand

Von Autor/in Hans-Joachim Gehrke

Die Kreuzigung war eine besonders schlimme und perfide Art der Hinrichtung, die im Orient bereits vor den Römern Praxis war und von den Römern übernommen wurde. Die Römer praktizierten sie dann zum Beispiel auch in Italien, und zwar immer dann, wenn eine besondere Illoyalität begangen worden war, zum Beispiel von Sklaven. Darum ließen sie nach dem Aufstand des Spartakus in Italien sehr viele dieser aufständischen Sklaven ans Kreuz schlagen.

So ähnlich gingen sie auch mit den Feinden der römischen Ordnung um, die sie "Räuber" nannten. Zu denen gehörten Aufrührer aller Art, und Jesus Christus wurde ebenfalls in diese Kategorie eingeordnet. Daher ist er als Aufrührer am Kreuz gestorben wie viele, viele andere auch, gerade in Judäa.

Geschichte Exodus: Gab es den Auszug aus Ägypten wirklich?

Die Archäologen Finkelstein und Silberman bezweifeln, dass der Auszug aus Ägypten, wie in der Bibel geschildert, stattgefunden hat. Was ist da dran? Von Wolfgang Zwickel

Geschichte Was sagt die Archäologie über David und Salomo?

Lange gab es Zweifel, ob König David wirklich gelebt hat. Bis man im Norden Israels, in Tel Dan, eine Inschrift fand: Beth David – Haus David. Von Wolfgang Zwickel

Altertumsforschung Biblische Archäologie – Von Gaza bis zum See Genezareth

Was sagt die Archäologie über den Auszug aus Ägypten? Über David und Salomon? Welche Rolle spielte der heutige Gaza-Streifen in biblischer Zeit – und wie sehr ist die Archäologie im Heiligen Land heute politisch überladen?

Das Wissen SWR Kultur