Silke Adam flüchtete ein Jahr vor der Wende von Thüringen nach Ingelheim, wo Verwandte von ihr lebten. Die Ausreiseerlaubnis hatte ihr die Flucht ermöglicht, nach dem zweiten Besuch in Rheinhessen blieb sie einfach. Reisen und freier leben, das war ihr Ansporn. Sie wollte nicht, dass ihre Kinder in der DDR aufwachsen. Den Schritt hat sie niemals bereut.