Funktionierendes UNESCO-Weltkulturerbe in der Südpfalz

Queichwiesen-Bewässerung aus dem 16. Jahrhundert soll trockene Wälder retten

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Unser Wald leidet unter zunehmenden Trockenheit. Die Bäume werden krank, der Grundwasserspiegel sinkt. Ein landesweites Pilotprojekt in Offenbach an der Queich könnte hier künftig in einigen Wäldern der Südpfalz Abhilfe schaffen.

Dort wurden nun erstmals sechs Hektar des Gemeindewalds mit Wasser aus dem Fluss Queich geflutet. Dafür hat die Gemeinde ein einzigartiges, altes Bewässerungssystem für die Wiesen an dem Fluss genutzt. Dieses Queichwiesen-Bewässerungssystem, das seit dem 16. Jahrhundert genutzt wird, zählt zum immateriellen UNESCO-Kulturerbe der Menschheit.

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