Hilfe für trockenen Wald

Zum ersten Mal: Wald bei Offenbach wird mit Flusswasser bewässert

Seit Mittwoch ist es soweit: in den Gemeindewald von Offenbach wird Wasser aus der Queich geleitet. Auf den Start mussten die Verantwortlichen in der Südpfalz wochenlang warten.

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Von Autor/in Ulrike Brandt

Das lag daran, dass in der Queich nicht genug Wasser war – bis heute Morgen, erklärte Offenbachs Ortsbürgermeister Simon Wingerter (FWG). Dann war klar: Das bisher in Rheinland-Pfalz einmalige Projekt der Waldbewässerung kann das erste Mal praktisch ausprobiert werden.

Dauert Stunden, bis Wasser im Wald ankommt

Deswegen wurde das Wehr, das bei Offenbach (Kreis Südliche Weinstraße) im Fluss steht, geschlossen. Seitdem staut sich das Wasser. Es läuft durch Gräben über die Wiesen in den Wald. Das kann mehrere Stunden dauern.

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Die Bäume im Gemeindewald von Offenbach leiden unter Trockenstress, es gibt viel Totholz. Im Sommer gibt es laut Ortsgemeinde und Forstamt immer längere Phasen ohne Regen – das sei eine Auswirkung der Klimakrise. Das Wasser aus dem Fluss soll für mehr Grundwasser sorgen. Ob es wirklich was bringt, wird wissenschaftlich untersucht. Sonden im Wald messen, wie feucht der Boden ist - mit und ohne Waldbewässerung.

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