Was ist Fastnacht?
Fastnacht ist eine Tradition in Deutschland.
Tradition bedeutet:
Menschen machen etwas schon sehr lange auf eine bestimmte Art.
Das Wort Tradition ist lateinisch.
Es bedeutet Weitergeben oder Überlieferung.
Menschen geben Ideen und Gedanken an die Menschen in späterer Zeit weiter.
Die Tradition Fastnacht gibt es schon seit dem Mittel·alter in Deutschland.
Das Mittel·alter ist eine Zeit vor mehr als 500 Jahren.
Wie feiern die Menschen Fastnacht?
Fastnacht feiern die Menschen mit
- Verkleidungen,
- bunten Festen
- und Umzügen auf der Straße
Bei einem Umzug gehen Menschen in einer großen Gruppe durch die Stadt.
Die Menschen feiern auch mit
- spezieller Musik
- und vielen verschiedenen Bräuchen.
Ein Brauch ist eine Art Gewohnheit zu einer besonderen Gelegenheit.
Zum Beispiel Kerzen auf einem Geburtstagskuchen anzünden.
Wo feiern die Menschen Fastnacht?
Fastnacht feiern die Menschen in vielen Gegenden in Deutschland.
Besonders im Westen und im Süden.
Zum Beispiel in Rheinland-Pfalz.
Oder im Rheinland.
Im Rheinland sagen die Menschen zur Fastnacht Karneval.
- Zum Beispiel in Köln
- oder auch in Koblenz
In anderen Gegenden sagen die Menschen auch Fasching.
Viele Menschen feiern Fastnacht.
Diese Menschen nennt man auch Narren.
Wann feiern die Menschen Fastnacht?
Der Beginn der Fastnachts·zeit ist in vielen Orten in Rheinland-Pfalz im November:
Am 11.11. um 11 Minuten nach 11 Uhr.
An dem Tag feiern viele Orte ein Fest auf der Straße.
Die Fastnachts·zeit heißt auch: 5. Jahreszeit.
Die richtige Fastnacht ist im Februar oder März.
Die Fastnacht dauert 6 Tage.
Die Fastnacht dauert von Donnerstag bis zum Fastnachts·dienstag.
In der Fastnacht gibt es besondere Tage:
Der Donnerstag heißt im Rheinland und in Rheinland-Pfalz Weiber·fastnacht.
An Weiber·fastnacht machen vor allem die Frauen Späße.
Der Montag ist der Haupt·tag in der Fastnacht.
Der Montag heißt auch Rosen·montag.
Am Rosen·montag finden besonders viele und große Umzüge statt.
Die Fastnachts·zeit endet am Mittwoch nach dem Fastnachts·dienstag.
Der Mittwoch heißt Aschermittwoch.
Warum gibt es die Fastnacht?
Der Grund für die Fastnacht ist eine christliche Tradition.
Am Aschermittwoch beginnt für Christen die Fasten·zeit vor Ostern.
Die Fasten·zeit ist eine Vorbereitung auf das Oster·fest.
Die Fasten·zeit dauert 40 Tage.
Fastnacht bedeutet:
Die Nacht vor dem Fasten.
Beim Fasten essen die Menschen nichts oder nur sehr wenig.
Die Menschen im Mittel·alter konnten Essen nicht lange aufheben.
Sie wollten das Essen vor der Fasten·zeit verbrauchen.
Und noch einmal fröhlich feiern.
Darum haben die Menschen das Fest Fastnacht erfunden.
An Fastnacht essen die Menschen oft viele fettige und süße Sachen.
Und viele Menschen trinken an Fastnacht gerne Alkohol.
Was für Traditionen gibt es an Fastnacht?
An Fastnacht gibt es viele Traditionen.
Zum Beispiel verkleiden sich viele Menschen.
Viele Menschen gehören zu einem Fastnachts·verein.
Vereine haben eigene Kostüme.
Die Kostüme zeigen:
Wir gehören alle zusammen.
In Köln und Mainz sehen die Vereins·kostüme ähnlich aus wie Militär-Uniformen.
Die Vereine in Köln und Mainz heißen auch Garde.
Andere Menschen haben eigene Verkleidungen.
Die Menschen machen ihre Kostüme oft sehr lange vorher.
Und mit viel Liebe für kleine Einzelheiten.
Oft sind die Kostüme Tiere.
Oder auch Wesen aus Märchen.
An Fastnacht finden in viele Städten Umzüge statt.
Bei einem Umzug gehen viele Menschen miteinander durch die Stadt.
Es gibt oft Musik.
- Zum Beispiel Trommeln
- Oder Blas·instrumente
Oft fahren auch bunte Wagen im Umzug mit.
Viele von den Wagen haben Tiere und Figuren als Schmuck.
Oft werfen die Menschen Süßigkeiten oder Blumen von den Wagen.
Ein besonders bekannter Umzug ist der Rosen·montags·umzug in Mainz.
Und der Rosen·montags·umzug in Köln.