Die Flüsse Rhein und Mosel haben nicht genug Wasser.
Für viele Schiffe ist das ein Problem.
Wie niedrig ist das Wasser?
In Kaub gibt es eine Mess·stelle für die Schiff·fahrt.
Kaub ist in Rheinland-Pfalz.
In Kaub ist das Wasser vom Rhein normalerweise etwa 2 Meter tief.
Jetzt ist das Wasser nur 55 Zentimeter tief.
55 Zentimeter sind etwa ein kurzer Schritt.
Das Wasser ist zu niedrig.
Das niedrige Wasser stoppt große Fracht·schiffe.
Sie können nicht mehr mit voller Ladung fahren.
Das heißt:
Sie können weniger Ladung befördern als sonst.
Wie viel können die Schiffe laden?
Ein Schiff mit schwerer Ladung liegt tief in dem Wasser.
Bei wenig Wasser gibt es eine Gefahr.
Das Schiff kann auf dem Grund hängen bleiben.
Der Grund ist der Boden unter Wasser.
Das ist schlecht für das Schiff.
Die Schiffe befördern normalerweise volle Ladung.
Die Schiffe befördern jetzt aber nur noch ein Drittel.
Ein Drittel bedeutet:
Ein Schiff kann zum Beispiel 3.000 Kilo befördern.
Jetzt noch 1.000 Kilo.
Das ist viel weniger.
Was sind die Folgen von dem Niedrig·wasser?
Die Schiffe aus Rhein und Mosel befördern wichtige Güter.
Zum Beispiel:
- Heiz·öl
- und Diesel
Die Schiffe befördern jetzt weniger.
Die Lieferung ist deshalb teurer.
Die Preise für Treib·stoff steigen dann vielleicht auch.
In Kehl sind jetzt:
- Last·wagen im Einsatz
- und Züge im Einsatz
Kehl ist eine Stadt in Baden-Württemberg.
Die Last·wagen und Züge holen die Ladung ab.
Aber die Last·wagen und Züge befördern weniger als Schiffe.