Deutscher Dokumentarfilmpreis 2025

Nominiert in der Kategorie Musik

Nominiert für den Deutschen Dokumentarfilmpreis 2025 in der Kategorie Musik sind die Filme "Beethovens Neun – Ode an die Menschlichkeit", "MPS – Die Legende lebt" und "Sisterqueens".

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Stand

Beethovens Neun – Ode an die Menschlichkeit

Szene aus "Beethovens Neun"
Dirigentin Keri-Lynn Wilson und das Ukrainian Freedom Orchestra im Teatr Wiekli, Warschau, Polen.

Anfang 2023 begann der Filmemacher Larry Weinstein, einen Dokumentarfilm über Beethovens neunte Symphonie zu drehen. Er sollte sich mit der Frage beschäftigen, was wir als Menschheit in den zweihundert Jahren seit der Entstehung dieser Sinfonie erreicht haben. Doch als das Weltgeschehen Larry Weinstein in seinen eigenen Film hineinzieht, wird diese Frage zu einer zutiefst persönlichen.  

„Beethovens Neun“ ist ein Dokumentarfilm über Musik, aber auch über Krieg und Hoffnung. Er folgt neun sehr unterschiedlichen Menschen – darunter ukrainischen Orchester-Musiker:innen, einer gehörlose Komponistin, einer polnischen Rock-Rebellin, einem Bestsellerautor, einem legendärer Karikaturisten, einer Philosophin und schließlich Weinstein selbst – die versuchen, das Vermächtnis von Beethovens Neunter, die persönlichen Kämpfe des Komponisten, die Inspiration, die Musik bieten kann, und die Art und Weise, wie die Menschheit selbst in den dunkelsten Zeiten nach Hoffnung sucht, besser zu verstehen.

Credits
Filmlänge82 Minuten
RegieLarry Weinstein
KameraJohn Minh Tran, Filip Drożdż, Sven Jakob-Engelmann 
SchnittDavid New
Set-TonSanjay Mehta, Piotr Gołaszewski, Björn Geldermann
Konzert-TonVilius Keras
Post-ProduktionRichard Spence-Thomas, Gary Vaughan, Jörn Steinhoff
ProduktionBernhard von Hülsen, Maria Willer
Co-ProduktionJason Charters, Liam Romalis
ArchivrechercheElspeth Domville, Talia Wooldridge
SprecherLarry Weinstein, Matthias Brandt 
RedaktionDieter Schneider (ZDF), Sandra Roth (SRG SSR), Gregory Catella (SRG SSR), Sven Wälti (SRG SSR), Natasha Negrea (TVO), Alexandra Roberts (TVO), Jesper Petersson (SVT), Arild Erikstad (NRK), Arto Hyvönen (YLE)
Executive ProducersWolfgang Bergmann & Sarah Polley
FSKKeine Bewertung

MPS – Die Legende lebt

Szene aus "MPS - die Legende Lebt"

Das Musiklabel MPS (Musik Produktion Schwarzwald) aus Villingen ist weltweit bei Fans, Musikern und Liebhabern des Jazz bekannt. Legenden wie Oscar Peterson, Duke Ellington, Friedrich Gulda, Monty Alexander, George Duke, Jean-Luc Ponty oder die Singers Unlimited reisten ab Mitte der Sechziger Jahre in das kleine Schwarzwaldstädtchen um sich hier von dem Unternehmersohn Hans Georg Brunner-Schwer, dem Erben des Familienunternehmens Saba, aufnehmen zu lassen. Brunner-Schwer zog die Musiker mit seiner Musikbegeisterung und seinem Streben nach klanglicher Perfektion in seinen Bann: Bis zum überraschenden Verkauf seines Labels im Jahr 1983 erschienen rund 500 Alben auf MPS, von denen viele längst moderne Klassiker sind. So wurde Villingen für zwei Jahrzehnte zu einem Jazz-Mekka, von dem die Stars Jean Luc Ponty, Jasper van´t Hof, Monty Alexander, Rolf und Joachim Kühn sowie Charly Antolini und Eberhard Weber noch heute schwärmen. Auch die familiäre Stimmung im Studio und bei den Wohnzimmerkonzerten sorgte für den ganz besonderen MPS-"Spirit". Seltene Archivaufnahmen und private Filmaufnahmen zeigen diese einmalige Atmosphäre und sind exklusiv im Film zu sehen. Der Dokumentarfilm nimmt die Zuschauer mit auf eine faszinierende Reise in die 60er und 70er Jahre und erzählt eines der unglaublichsten Kapitel der Jazzgeschichte, das im Südwesten Deutschlands seinen Ursprung hatte. 

Credits
Filmlänge75 Minuten
RegieSascha Schmidt
KameraMicha Bojanowski
SchnittManuel Sanchez
TonLars Heindorf
ProduktionZENTRALFILM Micha Bojanowski
Gefördert durchMFG
FSKKeine Altersbeschränkung

Sisterqueens

Szene aus Sisterqueens

„Warum ist Deutschland so reich und die Grenzen so ungleich? Warum Frauenliegestütze und ziemlich cool für ein Mädchen“? 

Über vier Jahre stellen Jamila(9), Rachel(11) und Faseeha(12) mit der Rapcrew SISTERQUEENS in Berlin gesellschaftliche Normen in Frage. Die besten Freundinnen werfen ergreifende Fragen über Selbstbestimmung, Identität und das Streben nach Gleichberechtigung auf. Faseeha setzt sich mit den Grenzen des künstlerischen Ausdrucks auseinander, Rachel denkt darüber nach, was Selbstbestimmung für sie bedeutet und Jamila hinterfragt die Rolle der Polizei. Inmitten ihrer nachdenklichen und humorvollen Reflexionen, entwickeln die Drei Rap-Verse, die gekonnt mit Konventionen brechen und Feminismus Strophe für Strophe neu definieren. 

Credits
Filmlänge97 Minuten
RegieClara Stella Hüneke
KameraPaola Calvo
SchnittAndreas Bothe
TonVincent Egerter
ProduktionFranziska Gärtner
Co-ProduktionZDF Kleines Fernsehspiel
MusikSISTERQUEENS, Peira, Haszcara, Alice Dee, Sista Fa, Leila Ey
Gefördert durchZDF Kleines Fernsehspiel Development Förderung
FSKAb 6

Deutscher Dokumentarfilmpreis 2025 Nominiert für den Hauptpreis

Nominiert für den Hauptpreis des Deutschen Dokumentarfilmpreises 2025 sind die Filme "Baldiga, entsichertes Herz", "Im Prinzip Familie" und "Überleben - Ein Arzt und sein Krebs".

Deutscher Dokumentarfilmpreis 2025 Nominiert für den Förderpreis

Nominiert für den Förderpreis des Deutschen Dokumentarfilmpreises 2025 sind die Filme "Der dritte Bruder", "Der Wunsch" und "Tell Them About Us / Über Uns Von Uns".