"Die ersten zwei Wochen konnte ich nicht schlafen, nicht essen, aber die Hilfe und die Arbeit haben auch mir persönlich geholfen, damit umzugehen."
Mit Beginn des Krieges in der Ukraine war für die in Heilbronn lebende Russin Elena klar: „Ich muss etwas tun“. Nach einer ersten Ohnmacht, von der sie berichtet, hat sie sich mit sechs gleichgesinnten Frauen aus Russland, der Ukraine und Weißrussland zusammengetan und den Verein 'Heilbronn zeigt Herz' gegründet.
Sachspenden und Beratung
In der Heilbronner Innenstadt hat der Verein eine Fläche kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Dort werden dreimal pro Woche Sachspenden an Bedürftige ausgegeben. Auch Beratungsangebote gibt es, zurzeit finden diese online statt.
Keine Kompromisse
An dem Thema Krieg seien auch schon Freundschaften zerbrochen, sagt Elena. In manchen Fällen gingen die Meinungen zu weit auseinander. Wenn jemand sage: „Ich befürworte den Krieg nicht, aber...“, könne die Russin den Kontakt nicht weiter halten. „Es gibt kein 'aber', es gibt keine Ausrede auch Kinder zu töten“, betont die zweifache Mutter.
Noch nicht am Ende
Trotz aller Umstände und dem angesprochenen Konfliktpotenzial wollen die Frauen aber weiter machen und ihr Angebot noch erweitern. Künftig sollen auch Workshops stattfinden, die sich um das Thema Integration drehen.
Friseur mit 94
Der 94-jährige Hans aus Freiburg verliert seine Kunden nicht an andere Friseursalons, sondern an den Sensenmann. Er ist seit 80 Jahren Friseur, seine Stammkunden sind mit ihm alt geworden. Doch jedes Jahr werden es weniger.
Erzähl uns Deine Story
Du kennst jemanden, dessen Geschichte wir unbedingt erzählen müssen oder Du hast selbst etwas zu erzählen? Dann sende uns einen Hinweis.