Martin führt einen Trödelladen und sammelt Industrie-Antiquitäten

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Von Autor/in Niko Zakarias

Antiquitäten sammeln – Martins große Leidenschaft

Alte Schätze suchen und finden – Für Trödel-Händler Martin mehr als nur ein Job. Wenn er von Haus zu Haus zieht, um Menschen ihre Antiquitäten abzukaufen, fühlt er sich frei und lebendig.  

Martin betreibt ein Antiquitätengeschäft und verkauft dort alte Spielzeuge, Militaria und Möbel. Um seine Sammlung zu erweitern, geht er Hausieren, wie Martin das nennt. Das heißt, er zieht von Dorf zu Dorf, von Haus zu Haus und folgt seinem Gespür. So findet er immer wieder Menschen, die bereit sind, sich von dem einen oder anderen Stück zu trennen – und wenn nicht, freut er sich auch einfach über ein nettes Gespräch. Häufig trifft er aber auch niemanden an, doch davon lässt sich Martin nicht unterkriegen: „Man muss nur Geduld haben und am Ball bleiben.“  

Der Verkauf von Antiquitäten gestaltet sich mittlerweile allerdings sehr schwer, denn es gibt kaum noch Nachfrage.  Aus diesem Grund mussten viele von Martins Kollegen ihre Geschäfte bereits schließen. „Das meiste, was man hier im Laden sieht, werde ich in diesem Leben nicht mehr verkaufen,“ erzählt auch er. Doch zum Glück muss Martin mit seinem Geschäft seinen Lebensunterhalt nicht mehr verdienen. Stattdessen hat er seinen Beruf zum Hobby gemacht.  

Dabei haben es ihm alte Werbeschilder, Zapfsäulen und Autoteile besonders angetan. Aus diesem Teil seiner Sammlung verkauft er kaum etwas.  „Das ist alles Industriekultur, Industriegeschichte und das muss erhalten werden für die Nachwelt.“   

Die ganze Geschichte über Martin gibt es in der ARD Mediathek und auf YouTube.

Martin ist einer der letzten Antiquitäten-Hausierer

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