Clowns mit Herz verzaubern Kliniken, Kitas und Seniorenheime

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Von Autor/in Gudrun Fünther

Eine blonde Frau mit gelb-weißem Clownsanzug, einer roten Nase und grün-gelber Mütze steht vor eine Gruppe Clowns.
Simone als Flori – vor zehn Jahren hat sie den Verein „Clowns mit Herz“ gegründet.
Eine Frau als Clown verkleidet mit roter Nase und roter Mütze bläst eine Seifenblase.
In Kindertagesstätten oder Kliniken wollen sie die Menschen und Kinder aufheitern und ihnen ein Lächeln auf Gesicht zaubern.
Eine Gruppe Menschen in schwarzen, hautengen Anzügen übt eine Choreographie.
In der Clownschule lernen die Clowns, wie man seine Clown-Persönlichkeit entwickelt, aber auch schauspielerische Elemente einzusetzen.

Was wir in der Clownschule lernen, wird transformiert in den Menschen, in die Persönlichkeit. So ist es tatsächlich passiert, dass ich etwas feiner in der Wahrnehmung geworden bin.

Nur als medizinisch-technische Assistentin im Krankenhaus war sie nicht mehr glücklich – der Kontakt zu den Menschen kam ihr zu kurz. Simone möchte mehr berühren, mehr in den Patienten und Patientinnen auslösen. Deswegen entscheidet sie sich zur Ausbildung als Clown, schließlich sogar zum Klinikclown. Sie gründet den Verein „Clowns mit Herz“ mit dem Motto: Lachen ist für alle da!

„Dass im Krankenhaus doch gelacht werden kann, dass doch eine gewisse Leichtigkeit trotz der Schwere möglich ist. Da kam die Idee, das passt in eine der Clownfiguren.“ Mittlerweile besuchen insgesamt 18 Clowns Seniorenheime, Kindertagesstätten oder Fachkliniken. Aber es gibt auch Aktionen, wo der Clownschwarm draußen auf Plätzen auftritt.

Simones Alter Ego „Flori“ ist liebevoll entwickelt und möchte mit den Menschen in einen ganz engen Kontakt kommen. Sie sagt, Flori will „Lebenslust, Freude und Zuversicht versprühen“.

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