Nach dem Tod seines Opas entdeckt der junge Elias seinen Traumjob

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Von Autor/in Leon Vucemilovic

Traumjob: Altenpflege

Mit einem Lächeln betritt Elias jedes Zimmer im Seniorenheim Jockgrim. Der 25-jährige Pfleger liebt seinen Job. Er hat ein tolles Verhältnis zu den Senioren und Seniorinnen, die er teilweise schon mehrere Jahre begleitet und pflegt. Für ihn steht vor allem das Zwischenmenschliche im Vordergrund: Sich mit den älteren Menschen, die schon so viel erlebt haben, auszutauschen und ihre Geschichten zu hören, macht den Alltag für den jungen Pfleger zu etwas ganz Besonderem. Für die Senioren und Seniorinnen ist Elias nicht nur eine Pflegekraft. In erster Linie sei er ein Freund, meint eine Bewohnerin.

Ich liebe den Job, ich könnte mir keinen anderen vorstellen. Die Dankbarkeit und Herzlichkeit, die ich hier erfahre, sind einfach so schön.

Ein persönlicher Schicksalsschlag führte Elias auf seinen beruflichen Weg

Elias’ Weg zu seinem Traumjob ist jedoch auch mit Schmerz verbunden: Nach seinem Abitur machte Elias ein freiwilliges soziales Jahr in einer Seniorenresidenz. Doch der ausschlaggebende Punkt für seine Entscheidung war ein trauriger Schicksalsschlag in der Familie. 2020 wurde Elias’ Opa schwer pflegebedürftig und kam zunächst in ein Seniorenheim. Doch Elias und seine Familie zögerten nicht lange und holten ihn zu sich nach Hause, um ihn dort in seinem Lebensabend zu begleiten und zu pflegen. 2022 starb Elias’ Opa, doch die Liebe zur Pflege hörte für den 25-Jährigen nicht auf. Er bewarb sich in der Seniorenresidenz Jockgrim und schafft seitdem schöne Begegnungen für sich und die Bewohnerinnen und Bewohner. „Er bringt frisches Leben in die Bude“, sagt eine der Bewohnerinnen. Für Elias ein großes Kompliment.

Ich möchte, dass die Menschen zufrieden sind und den Rest ihres Lebens hier noch genießen können. Das, was ich denen geben kann, gebe ich den Menschen – so viel wie es geht.

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