Leben mit Amputation

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Von Autor/in Jutta Herr

 „Wenn ich auf dem Pferd sitze, fühle ich mich frei. Das ist eine Einheit, ein Wir-Gefühl. Das Pferd läuft für mich. Und ersetzt im Prinzip meine fehlenden Beine.“

„Nothing is impossible“ lautet das Lebensmotto von Katharina aus Buch im Taunus. Katharina kommt mit einer Missbildung beider Beine zur Welt. Mit 10 Monaten wird sie in beiden Kniegelenken amputiert. Sie ist ein fröhliches Kind, probiert viel aus.

„Ich war nie ein Außenseiter, ich wurde nie gehänselt oder gemobbt. Das kenne ich persönlich überhaupt nicht.“

Mit sechs Jahren hat sie ihre erste Reitstunde – und wird prompt vom buckelnden Pferd geworfen. Katharina gibt nicht auf. Sie will an Turnieren teilnehmen. Möglich wird das 2013 durch einen Spezialsattel. Auf ihre beiden Pferde freut sie sich jeden Tag. Mit ihrem neuen Pferd Fabana kann sie jetzt Turniere reiten. „Ich denke, die Beziehung, das ist eine ganz besondere Beziehung. Da ist gehandicapt bin, bin ich viel mehr darauf angewiesen, dass das Pferd ein Team mit mir bildet.  Und wir eine Einheit sind.“

Ihr Leben zwischen Familie, Beruf und Reitsport – das macht sie einfach nur glücklich. „Ich kann arbeiten gehen, ich habe eine tolle Familie, die mich tatkräftig unterstützt. Und ich kann meinen Hobbies nachgehen. Ich kann reiten, ich kann schwimmen. Ich kann zwar jetzt nicht auf High Heels irgendwo tanzen gehen. Dennoch ist viel möglich.“

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