Ich liebe die Lebensmittel. Ich liebe es, Kunden glücklich zu machen, mich selbst auch glücklich zu machen. Der Geruch morgens in der Backstube ist was ganz Spezielles. Das muss man einfach erlebt haben.
Die Arbeitszeiten haben ihn überzeugt
Für Niklas war schon immer klar, dass er mal mit Lebensmitteln arbeiten möchte. Lange ist sein Plan, Koch zu werden. Doch nach seinem Abitur und mehreren Praktika entscheidet er sich schließlich für eine Ausbildung als Bäcker – auch wegen der Arbeitszeiten. Mit der Nachtarbeit kommt der 21-Jährige klar, denn: „Ich bin immer schon Frühaufsteher gewesen. Wenn man gute Freunde hat, legen die Feiern auch so, dass man dran teilnehmen kann.“
Niklas will hoch hinaus
Die erfolgreich abgeschlossene Ausbildung ist für den Jungbäcker erst der Anfang: Aktuell besucht er die Meisterschule an der Akademie Deutsches Bäckerhandwerk in Weinheim, um sich weiterzubilden. In seiner kurzen Karriere kann Niklas schon einige Erfolge vorweisen: Im vergangenen Jahr wird er als bester Jungbäcker in Rheinland-Pfalz ausgezeichnet, beim darauffolgenden Bundeswettbewerb holt er den zweiten Platz. Besonders seine Croissants mit Himbeermousse haben es der Jury angetan: „Die sind so gut angekommen, da ist die Hälfte von dem Produzierten gegessen worden.“
Mit 21 Jahren schon zur Weltmeisterschaft
Im Sommer fliegt Niklas nach Brasilien und vertritt dort zusammen mit einem Kollegen Deutschland bei der Bäcker-Weltmeisterschaft. Das bringe ganz neue Herausforderungen mit sich, erzählt Niklas, denn „die haben anderes Mehl als wir und andere klimatische Bedingungen“. Das wiederum habe Einfluss auf den Teig. Mit Training und Coachings bereitet sich Niklas auf den Wettbewerb vor – der Ehrgeiz ist im anzumerken:
Ich möchte rausgehen und sagen: ‚Ich bin zufrieden mit dem, was ich gemacht habe.‘ Dann kann ich auch mit jeder Platzierung leben.
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