Der Eselflüsterer: Max und sein Traum vom Eselhof

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Warum ich das mache? Ich stehe nicht auf und denke mir: ‚Oh Mist, ich muss schon wieder arbeiten‘, sondern: ‚Hey, was mache ich heute?‘

Von Klein auf ist Max von Eseln begeistert

Max ist zwei Jahre alt, als er das erste Mal im Familienurlaub in Südfrankreich auf Esel trifft. Dass Esel sein Leben einmal so stark prägen würden, konnte er damals noch nicht ahnen. Die geduldigen und in sich ruhenden Tiere faszinieren ihn, er hat das Gefühl, eine besondere Verbindung zu ihnen zu haben. Ein paar Jahre später verbringt Max als Jugendlicher seine kostbaren Sommerferien lieber arbeitend auf dem Eselhof in Südfrankreich als zu Hause mit seinen Freunden in Deutschland. „Ich sage immer: Die Esel sind meine Freunde.“

Max wird in dieser Zeit klar, dass er sein Berufsleben mit Eseln verbringen möchte. Er bekommt eine Anstellung als Leiter für zwei Eselhöfe im Elsass und in der Pfalz angeboten und nimmt diese an. Doch das Timing ist schlecht: Covid macht den Grenzübergang von Frankreich nach Deutschland kompliziert, und die Höfe werden wieder verkauft, inklusive der Esel – „seine Freunde“. Ein harter Rückschlag: „Das war ein Jahr lang mit ganz vielen Tiefen.“

Ohne Esel, ohne mich

Doch Max gibt nicht auf: „Ich wusste, dass Esel für mich persönlich das Richtige sind, und deshalb habe ich gesagt: komme, was wolle.“ Ohne ein Grundstück zu besitzen, kauft Max neue Esel und vertraut in seinen Traum – und das zahlt sich aus. Er bekommt im wunderschönen Dahner Felsenland ein Grundstück angeboten, knappe zwei Wochen, bevor die Esel gebracht werden.

Der Traum vom eigenen Eselhof

Heute bringt Max Eselfans bei Wanderungen das Wissen über diese besonderen Tiere näher – die Esel werden dabei achtsam geführt, nicht geritten. Mit dabei ist inzwischen auch seine dreijährige Tochter Thea, die – ganz wie ihr Vater – bereits eine ganz besondere Verbindung zu Eseln hat.

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