Traumberuf anderen zu helfen – Manja ist Pflegerin des Jahres

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Von Autor/in Leon Vucemilovic

Für mich gibt es auch nichts Sinnstiftenderes, als Menschen in diesen krassen Lebenssituationen zu begleiten. Es ist sinnhaft, hierherzukommen.

Manja ist Deutschlands Pflegerin des Jahres

Seit 25 Jahren arbeitet sie in ihrem Traumberuf. Ausgezeichnet wurde sie von der Initiative Herz & Mut bekommen – als erste Pflegekraft überhaupt aus Rheinland-Pfalz. Eine Kollegin hatte sie für den Preis vorgeschlagen. Auf Manjas Station in der BG Klinik Ludwigshafen liegen Patientinnen und Patienten mit Rückenmarksverletzungen.

Hilfe für Patienten und Patientinnen mit spezieller Therapie

Manja begeistert mit ihrer fröhlichen und motivierenden Art. Sie zaubert den Menschen ein Lächeln ins Gesicht und versucht mit viel Einfühlungsvermögen, den Patienten und Patientinnen zu helfen. Sie setzt auf eine in Deutschland bisher kaum verwendete Aromapflege. Die Idee dazu kam ihr während der Corona-Pandemie, als alle Masken getragen haben. Die Düfte helfen beispielsweise gegen Übelkeit oder Appetitlosigkeit.

Auf ihrer Station liegen Menschen, die querschnittsgelähmt sind – oft nach schweren Arbeits- oder Verkehrsunfällen. Viele bleiben monatelang – versuchen sich langsam zurückzukämpfen. Oft begleitet von Zweifeln und traurigen Momenten. „Man ist ja nicht von heute auf morgen gelähmt und alles ist gut und man macht so weiter. Das ist ein Prozess, den wir begleiten, mit Höhen und Tiefen. Da merkt man, dass man mit so Kleinigkeiten – mal ein Lächeln, mal ein schöner Duft, mal ein Klang – so viel bewirken kann.“

Mittlerweile ist die Aromapflege in der BG Klinik fest verankert und etabliert. Manja hat sich dafür jahrelang auf eigene Initiative weitergebildet – eine Extra-Behandlung, von der ihre Patienten und Patientinnen wirklich etwas haben.

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