Mehr Frauen in die Bütt – Allegra aus Mainz ist Büttenrednerin

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Von Autor/in Inga Malin Köberich, Marie Busche

Je näher der Auftritt rückt, desto ungeduldiger werde ich, weil ich endlich raus will.

Seit ihrer Teenagerzeit steht Allegra auf der Fastnachtsbühne und präsentiert ihre Büttenrede (Büttenrede = eine zur Fastnachtszeit vorgetragene Rede). Ungefähr zehn Minuten dauert ihr Auftritt, der das Publikum begeistert.

Im Saal des Gonsenheimer Turnvereins ist jeder Platz besetzt. Rund 700 bunt verkleidete Menschen fiebern gespannt dem Beginn der Veranstaltung entgegen. Die 28-Jährige steht hinter der Bühne und wartet auf ihren Auftritt.

In diesem Jahr schlüpft Allegra in die Rolle der Frau eines Hähnchengrill-Besitzers aus Drais und verleiht dem bekannten Mainzer Fastnachtslied ein neues Gesicht. Dass ihre Figur eine Frau präsentiert, ist ihr besonders wichtig, denn „Frauen in der Fastnacht kommen nicht so viel zu Wort“.

Die Fastnachtsbühne ist für Allegra etwas ganz Besonderes, denn „es ist ein Ort, wo ich mich ausleben kann, wo ich kreativ sein kann, wo ich ich selbst bin“. Aufgeregt oder nervös ist die 28-Jährige vor einem Auftritt selten. Vielmehr fühlt es sich „ganz natürlich an“, auf der Bühne zu stehen.

Ihr Auftritt kommt im Publikum gut an, „ich habe schon viel positives Feedback bekommen, was natürlich auch bestärkt und dann auch noch mal mehr Spaß macht“. Für Allegra ist der Abend noch lange nicht vorbei – der nächste Auftritt wartet bereits auf sie.

Darauf ein dreifach donnerndes: Helau, Helau, Helau!

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