Am Ende kostet es einen vielleicht einfach ein bisschen Überwindung und man wäre froh gewesen, darüber zu sprechen, obwohl man sich oft davor drückt. Ich glaube, das ist auch oft so was, wo man sich eher im Weg steht, auch verstanden zu werden.
Bei den Zufallsbegegnungen im Rahmen des Projekts EXIT EINSAMKEIT haben wir Amy in Mainz getroffen. Sie möchte bald anfangen zu studieren und das am liebsten in einer anderen Stadt. Da kommen auch mal Sorgen, sich später einsam zu fühlen, auf: „Da ist natürlich immer der Gedanke: Wie ist es, wenn ich dann in eine neue Stadt komme und ich kenne niemanden, die Familie ist nicht da, die einem den Rücken stärkt und man hat irgendwie Angst, nicht richtig anzukommen.“
Amy macht sich und anderen Mut
Dennoch blickt Amy ihrem Vorhaben ziemlich positiv entgegen und macht sich selbst und anderen Mut: „Ich glaube, am Ende ist es nie so schlimm, wie man es sich vorgestellt hat. Vor allem, wenn es darum geht, anzufangen zu studieren, dass es jedem so geht. Keiner kennt irgendjemanden. Die meisten ziehen irgendwo her und kennen die Stadt nicht und die Leute nicht. Und ich glaube, dass man sich einfach darauf einlassen muss.“
EXIT EINSAMKEIT ist ein multimediales Community-Projekt von SWR Doku, @DASDING und @y_kollektiv, das Menschen inspiriert, offen über Einsamkeit zu sprechen. Mit bewegenden Geschichten, starken Reportagen und echten Begegnungen schafft es von Mai bis November 2025 Raum für Austausch, Mut und Zusammenhalt:
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