Arbeit im Hospiz: Mellis Job zwischen Trauer, Lachen und Pflege

Melli arbeitet im Hospiz in Stuttgart als Palliativpflegekraft. Ihre Aufgabe: Menschen, die krank sind bis zu deren Tod pflegen. Ein Job, der mit sehr vielen Gefühlen kommt.

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Von Autor/in Leonie Maderstein

Der Tod gehört dazu

Wenn Melanie zu Schichtbeginn in die Arbeit kommt und eine Kerze am Eingang brennen sieht, weiß sie genau, was das heißt: Einer der Gäste im Hospiz ist kürzlich verstorben. Das gehört zu ihrem Job dazu.

Ich habe mir ja den Beruf und auch das Hospiz ausgesucht. Mir war klar, dass hier die Leute versterben.

Melanie und ihre Kolleginnen und Kollegen sind oftmals bis zum letzten Atemzug dabei. „Wir wissen dann zwar nicht, wo sie hingehen oder was genau passiert danach, aber es ist ein ganz besonderer Moment, wenn man hautnah da ist, wenn jemand seinen letzten Atemzug tut.” Trotzdem sind Tod und Trauer nicht die einzigen Emotionen im Hospiz. Lachen, gemeinsame Gespräche am Esstisch oder Singen gehören genauso dazu: „Wir sind eigentlich wie eine WG”, sagt Melanie.

Watchtipp: Ein Tag im Hospiz

Übrigens: Für das Landesschau-Format 1 Tag, 1 Job haben wir Melanie einen Tag lang begleitet. Wir wollten wissen: Wie ist der Alltag im Hospiz? Und wie beeinflusst der Job Mellis Leben ganz allgemein? Hier kommt ihr zum Video auf YouTube:

Unterschied Pflege Intensivstation und Hospiz

Bevor sie in die Palliativpflege ist, hat Melanie lange als Pflegekraft auf der Intensivstation gearbeitet. Den Unterschied zwischen Krankenhaus und Hospiz spürt sie auch in ihrer Arbeit oft: „Ich sage immer, dass ich hier so pflegen kann, wie ich es gelernt habe und wie ich es gerne mache, ohne Zeitdruck zu haben. Und ich kann sagen: Möchten Sie dies, möchten Sie jenes? In einem Krankenhaus sind die Abläufe ganz anders. Da muss ich sagen: Jetzt habe ich Zeit, jetzt muss ich das machen.”

Das liegt auch daran, dass die Pflegekräfte im Hospiz weniger Patientinnen und Patienten haben, um die sie sich kümmern müssen. Zu Melanies Arbeit gehören aber nicht nur die Gäste im Hospiz – sondern auch die Angehörigen. „Die Angehörigen bleiben am Ende übrig. Sie auch gut mitzunehmen und sie gut zu versorgen, ist total wichtig.”

Ehrenamt wichtig

Auch Ehrenamtliche sind in Hospizen sehr wichtig. Wie Katharina aus Stuttgart, die ihre freie Zeit den Menschen im Hospiz schenkt:

Burg an der Mosel

Truckerin Melanie hat ihren Traumjob auf einem 40-Tonner gefunden

Als Melanie merkt, dass ihr Speditionskauffrau-Job ihr zu langweilig ist, sattelt sie zur Berufskraftfahrerin um und fährt seitdem 450 KM am Tag.

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Daniel arbeitet in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Dort ist er im Kompetenzteam Hauswirtschaft. Seine Aufgaben sind putzen, Kuchen backen oder bügeln. An sich ist er mit seinem Job zufrieden. Außer beim Thema Gehalt.

Mainz

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Zuhal hilft in der Beratungsstelle „Selma“ in Mainz Frauen in der Prostitution bei den Themen Krankenversicherung, Steuerfragen oder Ausstieg.

Woher kommen unsere Lebensmittel? Felix und Frau Sarah sprechen über ihren landwirtschaftlichen Familienbetrieb

Landwirt Felix und seine Frau Sarah Schwenk betreiben den Benzinger Hof in 8. Generation. Der Betreib umfasst unter anderem 280 Milchkühe. Wir haben sie einen Tag in der Landwirtschaft begleitet.

Das Heimat-Team stellt sich vor

Heimat Team

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Autor/in
Leonie Maderstein
Onlinefassung
Simone Müller