Ein ungewöhnlicher Start ins Geschäftsleben
Die beiden Jungunternehmer Diana und Tim sind nicht nur seit acht Jahren ein Paar, sondern auch Geschäftspartner. Nach ihrem Wirtschaftsstudium entscheiden sie sich, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. „Uns war nicht so wichtig, was wir machen – Hauptsache, wir sind unser eigener Chef“, erklärt Tim. Mit einem Startkapital von 120.000 Euro und 80 mobilen Toiletten beginnt ihr Abenteuer. Heute umfasst ihr Bestand 100 Kabinen, die auf Baustellen, Festivals und in Gärten zum Einsatz kommen.
Herausforderungen und Teamarbeit
Das Geschäft ist körperlich anstrengend: Eine mobile Toilette wiegt rund 100 Kilogramm. Während Tim für den Transport zuständig ist, kümmert sich Diana um die organisatorischen und kreativen Aspekte. „Ich bin diejenige, die hinter den kreativen Ideen steckt“, sagt sie. So plant sie beispielsweise Themen-Kabinen für Kindergeburtstage oder festlich dekorierte Modelle für Weihnachtsfeiern. Auch die Reinigung der Kabinen gehört zum Alltag. „Absaugen, sauber machen, alles wieder rein – das ist in fünf bis sechs Minuten erledigt“, berichtet Tim. Für Diana ist das kein Problem: „Es ist nicht eklig, sondern einfach Routine.“
Ein Familienprojekt
Der Erfolg des Start-ups wäre ohne familiären Rückhalt kaum möglich. Dianas Vater, der selbst in der Branche tätig war, ist einer ihrer größten Unterstützer. „Wenn sie etwas im Kopf hat, muss sie es umsetzen“, sagt er stolz. Auch Tims Eltern, zunächst skeptisch, stehen mittlerweile hinter dem Projekt. „Wir mussten uns erst an die Idee gewöhnen, aber jetzt finden wir es toll, was die beiden auf die Beine gestellt haben“, sagt Tims Mutter.
Ein Team fürs Leben
Diana und Tim sind nicht nur beruflich ein eingespieltes Team, sondern auch privat seit acht Jahren ein Paar. „Uns verbindet, dass wir diszipliniert sind und die Dinge anpacken“, sagt Diana.
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