Gesund gezaubert – Michael kann Dank des Hütchentricks seinen Arm wieder bewegen

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Von Autor/in Martin Hattenberger

Dass das Gefühl in meinen rechten Arm je wieder so zurückkommt, das hätte ich nie gedacht.

Ein Tag, der alles verändert

Michael Stehle ist verzweifelt. Ganz unten. Bei einem Unfall bricht er sich kompliziert die rechte Schulter. Die Ärzte raten ihm, seinen Arm einfach in die Hosentasche zu stecken und alles mit links zu machen. Denn er werde, so sagten sie, den Arm nie wieder normal bewegen können.

Zaubern als Therapie

Doch aufgeben ist für Michael keine Option. Er kämpft sich ins Leben zurück – durch Zauberei. Er beginnt Zaubertricks zu üben, lernt den Zauberstab zwischen den Fingern zu drehen, Münzen verschwinden zu lassen und Karten zu mischen. Durch diese ungewöhnlichen Übungen kommt das Gefühl in seinen Fingern langsam wieder zurück. „Damit hat’s dann die kleinen Muskeln im Arm wieder reaktiviert. Genau die kleinen, die man im Fitnessstudio nicht sieht und spürt.“

Faszination Hütchenspiel

Aus dem Hobby wird schnell mehr. Erste Auftritte als Zauberer folgen. Seine Spezialität: Das Hütchenspiel. Nichts fasziniert Michael so, wie der alte Falschspielertrick, bei dem sonst den Menschen auf der Straße das Geld aus der Tasche gezogen wird. Doch der Riedmichl, so sein Künstlername, ist ein ehrlicher Falschspieler. Er zeigt seine Kunst bei Auftritten und Parties. Inzwischen gehört er zu den besten Hütchenspielern Deutschlands.

Nussschalen für die gesamte Zauberwelt

Und: Er hat angefangen seine eigenen Hütchenspiele und Nussschalenspiele zu bauen.

Das ist für mich Entspannung pur. Andere gehen zum Yoga, ich mach Nussschalenspiele für Zauberer auf der ganzen Welt.

Die verkauft er in die ganze Welt. Die besten Hütchenspieler der Welt spielen mit seinen Nussschalen.

Bad Kreuznach

Lars trägt eine Prothese und genießt sein Leben

Lars aus Bad Kreuznach lacht gerne – und das, obwohl ihm wegen einer Krebserkrankung der rechte Unterschenkel amputiert werden musste. Seitdem trägt er eine Prothese. Das hat sein Leben verändert. Heute ist er selbstbewusster als früher und genießt jeden Tag.

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30 Jahre arbeitet Leif als Festangestellter bei Opel. Dann bietet ihm der Autobauer eine Abfindung an. Leif nimmt an und findet als selbstständiger Graffitikünstler seine Erfüllung

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