Früher war ich introvertiert und schüchtern. Und wusste nicht, zu was ich imstande bin zu leisten. Und heute nehme mich ganz anders wahr. Ich feiere meine Erfolge, also auch kleine Erfolge.
Seit März 2024 trägt Lars aus Bad Kreuznach eine Prothese. Die Prothese bedeutet für ihn Lebensqualität. Sie gibt ihm seine Unabhängigkeit zurück. In seiner Jugend ist er sehr ruhig. Ein Einzelgänger mit wenig Selbstvertrauen. Das ändert sich mit seiner Krebsdiagnose und der Amputation. Als er zum ersten Mal die Prothese trägt – für ihn ein unglaubliches Glücksgefühl.
Die ersten Schritte auf der Prothese oder das erste Stehen auf der Prothese, das war schon überwältigend. Endlich wieder aufrecht stehen und mit zwei Beinen „Kontakt zum Boden” zu haben und wirklich wieder laufen zu können.
Lars schreibt seine Geschichte auf. Seine Frau Gabi ermutigt ihn, sie zu veröffentlichen. Mit seinem Buch will er anderen Mut machen. Titel: „Anders aber geil: Eine Amputation hält uns nicht auf!”. Der 44-Jährige will die Zeit nutzen, die ihm bleibt. Um gemeinsam mit seiner Frau glücklich zu sein.
Leben ohne Hadern
Mit seiner Amputation hadert er nicht. Sie hat sein Leben verändert: „Zum einen, weil ich damit dem Krebs erstmal den Weg abgeschnitten habe. Und leben darf. Nichts geht über das Leben. Und ich genieße jeden Tag davon. Noch bewusster als ich es früher gemacht habe.“
Magdalena hat Endometriose
Erst nach zwölf Jahren Schmerz wird es Magdalena diagnostiziert: Endometriose. So meistert sie ihren Alltag, geprägt von ihrer Krankheit.
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