Trainer Frank Schmidt schwört den 1. FC Heidenheim vor dem Kellerduell beim FSV Mainz 05 auf den Abstiegskampf ein, der auch mental zu einer großen Herausforderung werden wird. "Mit jedem Spiel mehr ist es jetzt noch wichtiger, drei Punkte zu holen", sagte der 52-Jährige vor dem Krisenduell beim 1. FSV Mainz 05 am Dienstag (20.30 Uhr live im Audiostream auf Sportschau.de). "Es wird ein Kampf auch im Kopf - und idealerweise bis zum Schluss."
Heidenheim will "leidenschaftlich verteidigen"
Drei Tage nach dem 2:2 gegen Aufsteiger 1. FC Köln ist die Partie in Mainz das nächste Schlüsselduell für die Heidenheimer: Der Tabellenletzte empfängt den Vorletzten. Die Rheinhessen erleben aber unter Trainer Urs Fischer einen Aufschwung und sind seit fünf Pflichtspielen ungeschlagen. "Ich schätze den Urs sehr, er ist ein erfahrener Mann, der mit Union Berlin Großartiges erreicht hat", sagte Schmidt, "er steht als Schweizer für Stabilität, wie bei einem Schweizer Uhrwerk".
Schmidt forderte: Seine Mannschaft müsse "Kämpferherz auf den Platz bringen". Sie müsse "gut und leidenschaftlich verteidigen". Der Ärger über das Remis gegen Köln sei abgehakt, versicherte der Coach. "Der Blick geht nach vorn." Man orientiere sich an dem, was man gut gemacht habe. In der ersten Halbzeit habe man gut verteidigt und sich viele Chancen erspielt.
Der nächste Conteh für Heidenheim
Chancen waren zuletzt ein Manko der Heidenheinheimer. Daher ist der FCH noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden: Christian Conteh soll für mehr Schwung in der Offensive sorgen. Der 26-Jährige kommt vom Zweitligisten Eintracht Braunschweig auf die Ostalb.
Dessen Bruder Sirlord spielt schon für den Klub von der Ostalb. "Wir gewinnen einen Spieler hinzu, der offensiv sowohl auf beiden Außenbahnen als auch im Zentrum zum Einsatz kommen kann. Seine extreme Schnelligkeit und sein Dribbling passen hervorragend zu unserem Anforderungsprofil", sagte Vorstandschef Holger Sanwald. Conteh erzielte für Braunschweig fünf Tore in 35 Pflichtspielen.