2. Bundesliga

Ernüchterung zum Jahresende: FCK wacht viel zu spät auf

Die Roten Teufel verlieren gegen Magdeburg nach einer desolaten ersten Halbzeit. Entsprechend enttäuscht sind Spieler und Trainer Torsten Lieberknecht.

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Stand

Der 1. FC Kaiserslautern hat am 17. Spieltag der 2. Bundesliga die zweite Heimniederlage kassiert. Gegen den 1. FC Magdeburg hieß es am Ende 2:3 (0:2). "Natürlich ist es sehr enttäuschend, dass wir das letzte Heimspiel gegen einen sehr starken Gegner, das muss man anerkennen, verloren haben", sagte FCK-Trainer Torsten Lieberknecht nach der Partie im Interview mit SWR Sport.

Magdeburg bestraft nachlässigen FCK

Auf dem Betzenberg hatte der FCK vor allem vor der Pause eine unzureichende Leistung abgeliefert. Die im Tabellenkeller stehenden Gäste waren die deutlich bessere Mannschaft und hätten zur Pause gar höher führen können. Laut Lieberknecht habe seinem Team in den ersten 20 Minuten die Effizienz gefehlt, danach sei die Mannschaft gerade in den Eins-gegen-Eins-Zweikämpfen "nicht gut drin gewesen".

Baris Atik brachte den FCM in Führung (22. Minute), Mateusz Zukowski legte mit einem 18-Meter-Schuss nach (35.). Nach der Pause erhöhte Alexander Nollenberger mit einer tollen Einzelleistung (49.), bevor die Gastgeber endlich aufwachten. "Danach war es ein Aufbäumen, ein Dagegenstemmen, dass wir das Spiel noch drehen", bilanzierte Lieberknecht, und fügte an: "Wenn wir das so - auch wenn es wild war - von Anfang an hätten zeigen können, dann hätte man wahrscheinlich ein anderes Ergebnis holen können."

Ernüchterung zum Jahresende: FCK wacht viel zu spät auf - DEIN FCK #176 | SWR Sport

Skyttä und Ritter verkürzen für den FCK

Nach einem Solo von Naatan Skyttä kam Daniel Hanslik an den Ball, der aus 15 Metern genau ins linke Eck traf. Postwendend erzielte Noah Pesch auf der anderen Seite das vermeintliche 4:1 aus Sicht der Gäste, doch der Treffer zählte wegen einer Abseitsstellung nicht. Stattdessen war der FCK plötzlich wieder im Spiel. Magdeburgs Silas Knaka wehrte eine Flanke völlig unnötig mit dem Arm ab, Marlon Ritter verwandelte den fälligen Strafstoß zum 2:3 (56.).

Stuttgart, Freiburg, Hoffenheim, Mainz, Berlin

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Der FCK versuchte im Anschluss alles, um noch ein Unentschieden zu erreichen, doch die Magdeburger Defensive ließ keine allzu großen Möglichkeiten mehr zu. Stattdessen hatten die Gäste bei mehreren Kontern die Gelegenheit, die Entscheidung herbeizuführen. "Wenn man mit einer Niederlage in so eine Pause geht, ist es immer ärgerlich", so Lieberknecht, "aber sie ist sachlich erklärbar."

Für die Aufarbeitung haben Torsten Lieberknecht und seine Mannschaft nun viel Zeit, das erste Zweitligaspiel nach der Winterpause für die Pfälzer ist auf den 18. Januar (13:30 Uhr) terminiert. Dann geht es für den FCK zu Hause gegen Hannover 96.