Der Zweitligist wird Marc Strauß "zur weiteren Professionalisierung und im Zuge der zukünftig zunehmenden Anforderungen und Herausforderungen" ab dem 1. Juli als kaufmännischen Geschäftsführer installieren.
Erst Gerüchte, dann Entscheidungen
Der 41-jährige Strauß war bis jetzt Vorstandsmitglied für Verwaltung und Vereinsentwicklung beim Ligakonkurrenten SV Elversberg. Nachdem in den vergangenen Tagen erste Gerüchte über einen Wechsel zum FCK laut geworden waren, musste Strauß bei den Saarländern gehen.
"Mittlerweile hat der Profifußball in Kaiserslautern eine Umsatzschwelle erreicht, welche eine Verteilung der Verantwortung auf zwei Schultern legitimiert und auch im Einklang mit der grundsätzlichen Regelung der Geschäftsführung im Gesellschaftsvertrag steht", sagte der FCK-Beiratsvorsitzende Rainer Keßler.
"Durch die Verpflichtung von Marc Strauß bietet sich uns die Möglichkeit, unsere Geschäftsführung um einen qualifizierten Experten zu erweitern, der bereits über eine nachgewiesene Branchenerfahrung und bemerkenswerte Erfolge sowie über ein hervorragendes Netzwerk verfügt", so Keßler weiter.
Fachmann für Finanzen
Strauß wurde im Januar in die "DFL-Kommission Finanzen" gewählt. Neben seiner fachlichen Expertise dürfte auch der Draht zum Ligaverband für den FCK ein Argument für eine Verpflichtung gewesen sein.
Die Stelle eines kaufmännischen Geschäftsführers beim 1. FC Kaiserslautern war seit dem Rüchtritt von Soeren Oliver Voigt im November 2021 unbesetzt. Seitdem hatte Hengen die Geschicke der ausgegliederten Profiabteilung alleine geleitet.
Über einen Wechsel Strauß' zu den Roten Teufeln hatten zuvor SWR Sport, der TV-Sender Sky sowie die Rheinpfalz berichtet.